Das Leben eines Werwolfs - Teil 1 & Teil 2 & Teil 3      |
Remus.Lupin

Assistentin des Ministers
  

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@Luna: Hat nescafe die Beiträge wieder gelöscht?! Ich seh da nämlich nix.
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"Und so verliebte sich der Löwe in das Lamm." - Was für ein dummes Lamm." - "Was für ein kranker, masochistischer Löwe!"
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30.07.2010 14:36 |
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nici

Mittelmäßige Magierin
 

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Die story is wirklich klasse, ist ja traurig, der arme Remus.
Du hast es wirklich toll beschrieben wie remus sich da fühlt, man kann es echt gut nachvollziehen.
Bitte schreib schnell weiter.
__________________ l.g. nici
Teddy-Forever
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"Ich wollte nicht das ihr sterbt, ihr alle nicht (...)So kurz nachdem dein Sohn geboren wurde, Remus es tut mir leid."
"Mir tut es auch leid, mir tut leid das ich ihn nie richtig kennen lernen werde, aber er wird wissen warum ich gestorben bin und ich hoffe er wird es verstehen, ich habe versucht eine welt zu schaffen in der er ein glücklicheres Leben führen könnte."
"He will know why I died and I hope he will understand, I was trying to make a world in witch he could life a happier live."
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30.07.2010 17:23 |
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Lupin-Tonks-Fan

Mittelmäßige Magierin
 

Dabei seit: 28.03.2010
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| Zitat: |
Original von Remus.Lupin
@Luna: Hat nescafe die Beiträge wieder gelöscht?! Ich seh da nämlich nix.
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ja das glaube ich auch. Hab gerade lunas beitrag gelesen und mich gewundert, wer nescafe ist, bzw. wo seine / ihre Beiträge stehen.
__________________ Da aber sprang Bagheera plötzlich auf. " Nein! Ich hab´s! Lauf rasch hinunter inst Tal, zu den Hütten der Menschen, und nimm dir von der roten Blume, die sie dort pflanzen. Dann hast du, wenn deine Stunde gekommen ist, einen mächtigeren Freund als mich oder Baloo oder sonst einen vom rudel der dich liebt. Hol dir die rote Blume! "
Mit der roten Blume meinte Bagheera das Feuer; nur nannte es keiner im Dschungel beim Namen, denn alle fürchteten es wie den Tod.
Rudyard Kipling, Das Dschungelbuch
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30.07.2010 18:19 |
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Remus.Lupin

Assistentin des Ministers
  

Dabei seit: 13.09.2009
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@Plumbum: Oh, stimmt. Das hatte ich vergessen!
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31.07.2010 12:16 |
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Luna in the sky

Drachenzüchter-Praktikantin

Dabei seit: 07.03.2010
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Ja, ein Mod dürfte wohl Nescafes schwachsinnige Beiträge gelöscht haben
__________________ There was a barber and his wife
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31.07.2010 17:39 |
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Remus.Lupin

Assistentin des Ministers
  

Dabei seit: 13.09.2009
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Danke an den lieben Mod
Eine unerwartete Wendung
Das Leben nimmt immer dann eine Wendung, wenn man es am wenigsten erwartet. Doch manchmal ist diese Wendung genau das, was man am allerwenigsten erwartet hätte.
Es war kurz vor Septemberanfang im Jahre 1971, genauer gesagt am 31. August, als Remus' Leben eine unerwartete Wendung nahm, die er sich niemals erträumt hätte seit seinem Erlebnis mit dem Werwolf, der ihn gebissen hatte.
Die Vögel zwitscherten schon früh am Morgen, und gähnend erwachte Remus. Er streckte sich, setzte sich auf und blinzelte schlaftrunken, während er den Vögeln zuhörte, die in einer wunderschönen Sprache sangen, die Remus nicht verstand. Nach einer Weile stand er auf, zog sich an und ging nach unten. Seine Mutter saß bereits am Küchentisch und trank eine Tasse Tee, aber sein Vater war schon beim Arbeiten.
„Morgen“, grummelte Remus und setzte sich seiner Mutter gegenüber.
„Guten Morgen, Schatz“, erwiderte sie und blickte ihn milde lächelnd an. „Wunderschöner Tag heute, was? Wie wär's, wenn wir …?“
„Mum!“, unterbrach Remus sie genervt. „Ich weiß, dass du mich nur ablenken willst. Aber spar dir die Worte, ich weiß auch so, dass jetzt jedes normale Kind mit magischen Fähigkeiten auf den Weg in die Winkelgasse ist und für Hogwarts einkauft.“
Er stand auf, nahm sich ein Stück Brot und biss lustlos hinein. Dann setzte er sich wieder.
„Kind, iss doch kein trockenes Brot!“
Mrs Lupin schwenkte ihren Zauberstab und auf Remus' Brot erschien eine Schicht Marmelade. Er blickte traurig auf den Zauberstab seiner Mutter, die diesen schnell wegsteckte. Dann legte er das Brot auf den Tisch, ging aus der Küche und öffnete die Haustür. Ein frischer Morgenwind wehte im entgegen, und er hörte die Vögel wieder zwitschern. Als er den Blick zum Himmel wandte, sah er plötzlich etwas auf sich zufliegen. Er duckte sich, und das Etwas schnellte ins Haus und landete mit einem Plumps auf dem Dielenboden. Erschrocken drehte sich Remus um und erkannte eine braune Eule, die einen Brief im Schnabel trug. Er ging langsam auf sie zu, nahm ihr den Brief aus dem Schnabel und streichelte ihr über den Kopf. Die Federn waren warm und weich. Ohne auf den Umschlag zu schauen, rief er: „Mum! Post!“
Remus sah der Eule zu, wie sie sich aufrappelte und ihn aus ihren schwarzen Augen ansah. Sofort ging der Junge in die Küche, schnappte sich eine Handvoll Vogelfutter aus der Tüte und hielt sie der Eule hin. Diese pickte einige Körnchen auf, flatterte los und verschwand.
Öfters kamen Eulen vorbei, um die Post zu bringen. Das war bei Zauberern so üblich, und selten bekam Remus' Mutter keine Post. Remus gab seiner Mutter den Brief.
„Aber … der ist ja für DICH!“, rief sie erstaunt und gab den Brief an ihren Sohn zurück, der ihn erstaunt öffnete. Als ihm das Wappen von Hogwarts entgegenlugte, schrie er vor lauter Freude los. Seine Mutter war ganz bestürzt und fragte, was denn los sei. Doch ihr Sohn hatte nur Augen für den Brief von Hogwarts.
„Mum, wir müssen einkaufen gehen“, sagte er glücklich.
Remus lief überglücklich durch die Winkelgasse. Er grüßte jeden freundlich, der ihm einen Blick schenkte, und seine Mutter lächelte die ganze Zeit. Sie hatte sich immer gewünscht, dass Remus nach Hogwarts gehen könnte, und jetzt konnte er es endlich. Sie selbst hatte drei Tage später einen Brief von Albus Dumbledore erhalten, indem einiges stand, was Remus zu beachten hatte und was Dumbledore getan hatte, um ihm ein möglichst angenehmes Dasein auf Hogwarts zu ermöglichen. Was genau das war, würde ihr Sohn bei der Ankunft erfahren.
„Remus, nicht so hastig“, mahnte sie ihn immer wieder.
„Aber Mama! Wir müssen doch noch einen Zauberstab, ein Tier und Umhänge kaufen!“, rief Remus, aber dann wurde er plötzlich ruhiger. An der nächsten Ecke standen zwei Jungen, die ihn neugierig anstarrten. Ihm wurde es mulmig in der Magengegend.
„Komm schon. Gerade wolltest du noch einen Zauberstab haben“, lachte Mrs Lupin und schubste Remus sanft vorwärts. Remus aber hatte seinen Blick immer noch auf die beiden Jungen geheftet.
Als sie Ollivanders' Laden wieder verließen, war Remus stolz auf seinen Zauberstab. Es war ein Stab mit 10 Zoll, mit Adlerfeder und aus Kirschholz, federnd.
Doch als er zu der Stelle blickte, an der die Jungen gestanden hatten, waren sie immer noch da, ihn beobachtend. Was wollten sie von ihm? War er so interessant? Er war ein ganz normaler Junge – nun ja, fast normal.
„Mama, die Jungen beobachten mich“, flüsterte er seiner Mutter zu, die sich zu den Jungen drehte. In diesem Moment gingen die beiden Jungen von dannen, und Mrs Lupin schüttelte den Kopf.
„Sie waren nur neugierig“, meinte sie milde lächelnd. Doch Remus war davon nicht überzeugt.
EDIT: In den Word-Dokumenten sieht das Kapitel länger aus als hier
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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Remus.Lupin: 03.08.2010 13:26.
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03.08.2010 13:24 |
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Lupin-Tonks-Fan

Mittelmäßige Magierin
 

Dabei seit: 28.03.2010
Beiträge: 238
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Hi Remus,
ich finde auch dieses kapi ist dir wunderbar gelungen. ich finde es toll wie du es beschreibst, wie remus sich freut, oder wie komisch er die jungen findet.
ich bin shon richig gespannt auf das nächste kapi.
schreib weiter so !!
LTF
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Mit der roten Blume meinte Bagheera das Feuer; nur nannte es keiner im Dschungel beim Namen, denn alle fürchteten es wie den Tod.
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03.08.2010 14:00 |
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nici

Mittelmäßige Magierin
 

Dabei seit: 26.05.2010
Beiträge: 179
Herkunft: Godrics Hollow
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Wow, tolles kapitel!
Ich kann verstehen wie Remus sich freut, ich konnt ihn richtig vor mir sehen in der winkelgasse. Ich bin schon gespannt wer die beiden jungen sind.
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04.08.2010 12:11 |
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Luna in the sky

Drachenzüchter-Praktikantin

Dabei seit: 07.03.2010
Beiträge: 672
Herkunft: Köln/Ravenclaw
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Schönes Kapitel, es liest sich einfach sehr gut und ich dachte mir: "Schade, dass das Kapitel schon wieder vorbei ist...", denn deine Story macht immer Lust auf mehr
Was das wohl für Jungs sind? Ich bin schon richtig gespannt!
Weiter so!
LG
Luna
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04.08.2010 21:41 |
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Remus.Lupin

Assistentin des Ministers
  

Dabei seit: 13.09.2009
Beiträge: 2.473
Herkunft: Werwolfwald/Ravenlaw
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The story goes on ... nächstes Kapitel!
Das Leben eines Werwolfs – Teil 2: Hogwarts & die Rumtreiber
Drei neue Freunde in einem Zug
Endlich war der Tag gekommen! Remus hatte schon befürchtet, dass er nie kommen würde, doch jetzt war er endlich da – der Tag, an dem er nach Hogwarts gehen durfte!
Obwohl sie erst viel später am Gleis 9¾ sein mussten, war Remus schon mit dem ersten Vogelgezwitscher um fünf Uhr morgens wach. Er überprüfte in aller Ruhe noch einmal sein Gepäck – hatte er auch alles dabei?
Remus schnappte sich die erstbesten Klamotten aus dem Schrank, sauste flitzeflink ins Badezimmer und zog sich um, wusch sich und putzte sogleich die Zähne. Danach setzte er sich ins Wohnzimmer und las ein wenig in einer Zeitschrift.
Um sieben Uhr – Remus hatte den ganzen Zeitungsstapel durchgeblättert – kam seine Mutter ins Wohnzimmer, mit einem noch sehr verschlafenen Gesicht. Sie trug ihrem weißen Pyjama mit den roten Röschen drauf.
„Wie lange bist du denn schon wach?“, nuschelte sie gähnend und fuhr sich durchs Haar.
„Ach, seit um fünf Uhr“, meinte Remus, als sei das etwas Selbstverständliches.
Mrs Lupin lächelte. Remus hatte lange nicht mehr daran gedacht, dass er ein Werwolf war – ausgenommen seit seiner letzten Verwandlung vor zwei Wochen –, und das machte sie glücklich.
„Na dann – kommst du mit frühstücken? Dein Vater schnarcht noch vor sich hin, er muss ja heute nicht arbeiten gehen. Wusstest du, dass er sich extra freigenommen hat, damit er dich zum Bahnhof begleiten kann?“
Mrs Lupin zauberte in Windeseile ein Frühstück auf den Tisch und Remus ließ es sich schmecken.
„Mama? Glaubst du, ich finde schnell Freunde?“, fragte Remus nach einer Weile des Schweigens.
„Kommt darauf an, ob du welche finden möchtest. Aber ich denke, es werden einige nette Kinder in deinem Jahrgang sein.“
„Und nächstes Jahr kommt vielleicht Julia! Das wäre klasse“, erwiderte Remus, bevor er schwieg und aß.
Wenig später kam Familie Lupin am Bahnhof King's Cross an. Remus war erstaunlich ruhig, er hielt den Käfig seiner Eule auf dem Schoß und starrte aus dem Fenster des kleinen alten Volvos, der seinem Vater gehörte. Die drei stiegen aus, und Mr Lupin holte einen Wagen, auf den er Remus' Koffer und den Eulenkäfig lud. Immer noch schwieg Remus, doch es schien niemanden ernsthaft zu interessieren, denn seine Eltern glaubten, es sei die Aufregung.
Doch Remus wusste es natürlich besser. Er hatte Angst davor, niemanden zu finden, den er sich zum Freund machen konnte. Und Angst davor, dass ihn alle nicht mögen würden.
Als seine Mutter durch die Mauer ging – als wäre sie Luft –, wunderte sich Remus zuerst. Sein Vater aber erklärte ihm: „Da durch musst du auch. Es führt kein anderer Weg zum Gleis 9¾ . Pass auf dich auf, Remus!“
Er umarmte seinen Sohn, bevor dieser ebenfalls durch die Mauer ging. Er dachte zuerst, er würde dagegenknallen – die Folgen wollte er sich lieber nicht ausmalen –, doch dann stand er auf einem überfüllten Bahnhof. Dort wimmelte es von Zauberern und Hexen, wie Remus feststellte, den viele trugen Spitzhüte oder Umhänge.
„Hierher, Remus!“, hörte er seine Mutter rufen und eilte zu ihr. Sie übergab ihm Koffer und Eulenkäfig, dann küsste sie ihn zum Abschied auf die Wange.
„Mach's gut, mein Kleiner“, flüsterte sie ihm unter Tränen ins Ohr. „Ich weiß, du schaffst das! Ach ja, du musst nach der Einteilung und dem Festessen zum Schulleiter, Albus Dumbledore. Er muss dir etwas erklären.“
„Was denn?“
Doch da ertönte schon der Pfiff, und Remus wurde von den Nachzüglern mitgerissen.
„Tschüss!“, rief er seiner Mutter verzweifelt zu, bevor er sich in den Hogwarts-Express quetschte.
Der Zug fuhr los, und Remus irrte allein herum, auf der Suche nach einem Sitzplatz. Doch fast jedes Abteil war voll oder zumindest so voll, dass Remus nicht hineinsitzen wollte.
Fast am Ende des Zuges saßen zwei Jungen in einem Abteil, ungefähr in seinem Alter. Er zog die Abteiltür auf und räusperte sich. Die Jungen hoben den Kopf, und Remus murmelte schüchtern: „Ähm … ist hier noch ein Sitzplatz frei?“
Der eine Junge nickte, sein schwarzes Haar wippte dabei auf seinem Kopf. Remus lächelte milde und setzte sich.
„Kein Platz mehr frei gewesen?“, grinste der Schwarzhaarige und spielte mit seinem Zauberstab. Der andere hatte braunes lockiges Haar, das ihm bis zu den Schultern ging, und starrte aus dem Fenster. Er schien sehr desinteressiert.
„Nein“, sagte Remus. „War nichts mehr frei.“
„Na dann. Wie heißt du denn?“, fragte der Schwarzhaarige erneut.
„R-R-Remus“, nuschelte Remus.
„Bruder von Romulus, was? Nee, Spaß. Ich bin James. Und das ist mein Freund, Sirius.“
Beim Klang seines Namens horchte der andere Junge auf und starrte Remus an, dann nickte er ihm freundlich zu.
„Ich würde ja liebend gerne nach Gryffindor kommen!“, schwärmte James und setzte scheinbar eine ältere Diskussion fort, während er mit den Füßen wippte.
„Gryffindor ist cool“, stimmte Sirius James zu und pustete sich eine Locke aus dem Gesicht.
„Wohin willst du denn kommen, Remus?“, fragte James.
Da fiel Remus auf, dass er noch fast nichts über Hogwarts wusste. Damit die Jungen das nicht merkten, stammelte er schnell: „Ähm … natürlich auch Gryffindor.“
„Hm, na klar“, grinste Sirius. „Jeder halbwegs vernünftige Zauberer will da hin. Wer will schon nach Hufflepuff? Da kommen nur die ganz Dummen hin. Ich würde abhauen, wenn ich dahin käme!“
„Oh ja, und Slytherin ist ja noch schlimmer!“, stöhnte James. „Ravenclaw ist was für die ganz Schlauen. Aber Gryffindor braucht so mutige Jungs wie uns, was, Sirius?“
In diesem Moment wurde die Abteiltür erneut aufgeschoben und ein etwas kleinerer Junge kam herein.
„Ist hier noch was frei? Die andern Abteile –“
„– sind alle voll, ich weiß. Pflanz dich hin“, stöhnte James, schien aber nicht wirklich genervt. Im Gegenteil – er starrte den Neuankämmling forschend an.
„Danke.“ Der Junge setzte sich und starrte an die Decke. Er schien sich genauso unwohl zu fühlen wie Remus.
„Jetzt ist hier aber nix mehr frei“, jammerte Sirius und boxte James in die Rippen.
„Ja. Wie heißt du?“
„Meinst du mich?“, fragte der Junge verwirrt.
„Wen denn sonst?“, erwiderte James augenrollend.
„Ich bin Peter. Peter Pettigrew.“
„Na also, Peter. Ich bin James. Das ist Sirius, und der da ist Remus.“
Remus zog ein Buch aus dem Koffer und begann zu blättern. Vorstellen konnte er sich ja auch selbst ...
„Du liest? Was liest du denn?“, wollte Sirius wissen, und Remus zeigte ihm widerstrebend das Buch.
„Ein Schulbuch. Na klasse. Der erste Streber“, seufzte Sirius und grinste James verschmitzt an. Peter sah mich neugierig an, und Remus lächelte ein wenig, bevor er sich in das Schulbuch vertiefte und auf Durchzug schaltete, bis ihn Sirius anstupste.
„Hey, Remus. Hast du Freunde, die nach Hogwarts gehen?“
Remus schluckte und krächzte dann: „Nein, leider nicht.“
„Hm. Aber wenn du – und auch du, Peter, siehst ja auch nicht aus, als hättest du Freunde – nach Gryffindor kommen solltest, oder in das gleiche Haus wie ich und James, dann kannst du jetzt auf uns zählen. Wir kennen uns ja schon ein bisschen.“
James nickte, und Peter starrte Sirius fassungslos an. Doch Remus lächelte. Er mochte Sirius und James – und Peter würde er bestimmt auch noch mögen.
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Remus.Lupin: 13.08.2010 17:58.
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13.08.2010 17:57 |
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Lupin-Tonks-Fan

Mittelmäßige Magierin
 

Dabei seit: 28.03.2010
Beiträge: 238
Herkunft: Gryffindor/ Dortmund
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das neue Kapitel ist auch richtig toll. Gefällt mir richtig gut. du beschreibst alles sehr gut.
| Zitat: |
| „R-R-Remus“, nuschelte Remus. „Bruder von Romulus, was? Nee, Spaß. Ich bin James. Und das ist mein Freund, Sirius.“ |
Die stelle find ich cool...
schreib bitte schnell weiter
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14.08.2010 12:54 |
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Luna in the sky

Drachenzüchter-Praktikantin

Dabei seit: 07.03.2010
Beiträge: 672
Herkunft: Köln/Ravenclaw
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Schönes Kapitel -Die erste Begegnung der Rumtreiber ist dir super gelungen
James Überheblichkeit, Pettigrews Zurückhaltung und Schüchernheit -einfach gut.
Den kleinen Remus habe ich schon ins Herz geschlossen
Eine Idee: Beschreibe doch mal eine von Remus Verwandlungen, hast du ja bis jetzt nicht getan. Wär bestimmt spannend.
LG
Luna
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15.08.2010 14:28 |
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KalaLycan

Zauber-Anfängerin
Dabei seit: 16.08.2010
Beiträge: 4
Herkunft: Deutschland
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Ich liebe diese Fanfic ;'D
auch tonks und ihre story fand ich schon so supi
ich bin ein großer remus fan deswegen freu ich mich immer über so wunderschöne geschichten
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16.08.2010 12:18 |
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Sev Snape

Zauber-Anfängerin

Dabei seit: 10.08.2010
Beiträge: 34
Herkunft: Augsburg
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| Zitat: |
| Peter sah mich neugierig an, und Remus lächelte ein wenig, bevor er sich in das Schulbuch vertiefte und auf Durchzug schaltete, bis ihn Sirius anstupste. |
hast du die story zuerst in der 1. pers. geschrieben oder war das nur ein fehler??
auf jeden fall super ff dieses erste zusammentreffen im zug hast du echt super beschrieben: der schüchterne kleine Peter, der zurückhaltende remus, der wichtigtuerische james der natürlich sofort auf die beiden zugeht und der scheinbar immer gelangweilte sirius. eins fand ich auch recht gut gelungen:
| Zitat: |
| stimmte Sirius James zu und pustete sich eine Locke aus dem Gesicht. |
genau wie sirius
und das gefällt mir auch
| Zitat: |
| „Bruder von Romulus, was? Nee, Spaß. Ich bin James. Und das ist mein Freund, Sirius.“ |
coole story, super beschrieben alles und lustig
noch eine sache: waren die beiden boys aus der winkelgasse james und sirius??
lg
Sev
__________________ "Albus Severus. Du bist nach zwei Schulleitern von Hogwarts benannt. Einer von ihnen war ein Slytherin und er war wahrscheinlich der mutigste Mann, den ich je kannte!"
In Memory of Severus Snape - the bravest man I've ever known
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26.08.2010 15:28 |
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_Dumbledore_

Zauber-Anfängerin
Dabei seit: 25.08.2010
Beiträge: 6
Herkunft: Österreich
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Du schreibst echt gut!! Seine Verzweiflung, als er erfuhr, dass er nicht nach Hogwarts darf hast du prima rausgebracht! UNd james und Sirius hast du auch gut beschrieben! Ich bin mal gespannt, wie es weitergeht!
lg
__________________ Lest bitte meine FF Das geheimnisvolle Armband und kommentiert sie.
Wir ham sie vermöbelt, Klein Potter, der war's,
UNd Voldy, der modert, und wir ham jetzt Spaß!
Hier ruht Dobby, ein freier Elf
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26.08.2010 15:58 |
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Remus.Lupin

Assistentin des Ministers
  

Dabei seit: 13.09.2009
Beiträge: 2.473
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Themenstarter
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Meine Chaps sind immer sehr kurz, ich weiß, aber ich hab im Moment irgendwie wenig Zeit, FF zu schreiben. Ich lerne für das 10. Schuljahr und bin viel unterwegs. Es wird (voraussichtlich) erst nach dem 13. September mit der FF weitergehen, weil ich in den Urlaub fahre. Entschuldigt bitte.
Der Sprechende Hut
Es regnete, als der Hogwarts-Express am Bahnhof in Hogsmeade hielt. Die Schüler strömten aus dem warmen Zug in den nassen, kalten Regen, und unter ihnen befanden sich Remus, Sirius, James und Peter, die sich mittlerweile ein wenig angefreundet hatten. Sirius und James alberten herum, indem sie andere Schüler nassspritzten, doch Remus und Peter gingen stumm der Menge nach, die den Weg nach Hogwarts einschlug.
„Erstklässler zu mir!“, rief da eine Stimme, und die vier Freunde stiegen in nasse Boote, die über einen riesigen See fuhren. Remus war, obwohl er zitterte und fror, glücklich, als er die Lichter von Hogwarts sah.
Pudelnass kamen die Erstklässler in Hogwarts an, und der große Mann, der sie zu den Booten gewunken hatte, führte sie in eine große Halle, in der vier Tische standen. Remus vermutete, dass ein Tisch zu jedem der vier Häuser gehörte (davon wusste er jetzt genau Bescheid), und fragte sich, welches Haus an welchem Tisch saß.
„Erstklässler in einer Reihe aufstellen!“, befahl eine schroffe, weibliche Stimme, und Remus sah, zu wem sie gehörte. Es war eine mittelgroße Frau, die ihre dunklen Haare zu einem straffen Knoten gebunden hatte. Sie sah nicht so aus, als ob man mit ihr spaßen könnte.
Sie erklärte, dass alle Erstklässler den Sprechenden Hut aufsetzen müssten, um in ein Haus eingeteilt zu werden. Danach – zu Remus' großem Erstaunen – sang der alte, schäbig aussehende Hut ein schönes Lied.
Als er verstummte, rief die streng aussehende Frau die Schüler alphabetisch auf.
„Arwig, Eleanor!“
Die zierliche und ängstlich aussehende Eleanor ging nach vorne und setzte sich auf den Stuhl. Dann setzte die Frau ihr den Hut auf.
„Hufflepuff!“, rief der Hut, und an einem der Tische brach lautes Gejubel aus. Das mussten also die Hufflepuffs sein.
„Black, Sirius!“
„Jetzt bin ich dran!“, zischte Sirius erregt und ging selbstbewusst nach vorne, während James, Remus und Peter gespannt auf das Urteil des Hutes warteten. Kaum hatte Sirius den Hut auf dem Kopf, verkündete er auch schon: „Gryffindor!“
Am Tisch, zu dem Remus auch gehören wollte, brach lautes Gejohle und Applaus aus. Sirius ging grinsend zu ihnen und ein großer Junge klopfte ihm auf die Schulter.
Kennt Sirius ihn?, fragte sich Remus, während die Schüler von C bis E eingeteilt wurden.
„Evans, Lily!“
Ein Mädchen mit roten Haaren und einem schüchtern aussehenden Gesicht ging nach vorne. Auch sie wurde eine Gryffindor.
Dann, endlich, nach einigen anderen Kindern, kam Remus an die Reihe.
„Lupin, Remus!“
Mit wild pochendem Herzen ging Remus nach vorne und bekam den Hut aufgesetzt. Er hörte, wie der Hut grübelte.
„Du hast Talent, Junge, du wärst gut in Ravenclaw aufgehoben, aber andererseits … Slytherin kommt für dich nicht in Frage … GRYFFINDOR!“
Erleichtert riss sich Remus den Hut vom Kopf und gesellte sich zu Sirius, während ihn der Beifall der Gryffindors in Verlegenheit brachte.
„Siehst du. Wir sind schon zu zweit. Fehlen nur noch James und Peter“, flüsterte ihm Sirius zu.
Peter und James landeten schließlich ebenfalls in Gryffindor, und die vier Freunde waren glücklich, nicht getrennt worden zu sein.
Nach der Rede des Schulleiters wusste Remus, dass die strenge Frau Minerva McGonagall hieß und die Hauslehrerin der Gryffindors war.
„Na super!“, hatte James gestöhnt und sie Augen verdreht.
Während des Festessens beäugte Remus die anderen Gryffindors aufmerksam. Lily Evans warf immer wieder traurige Blicke zu den Slytherins, und Remus fragte sich, ob sie wohl lieber dort sitzen würde. Doch dann sah er, dass ein Junge mit schwarzem Haar immer wieder Blicke zu Lily warf, und beide sahen aus wie Freunde, die getrennt worden waren. Remus war froh darüber, dass er nicht dort drüben saß, und verschlang hungrig seinen Hähnchenschlegel.
Der erste Abend im Schloss war für Remus eine seiner schönsten. Während er mit seinen drei Freunden im Schlafsaal plauderte, bis der Mond am Himmel stand, lachten sie viel und wussten nachher sehr gut übereinander Bescheid. Remus erzählte Sirius, James und Peter fast sein ganzes Leben – nur eine Kleinigkeit ließ er aus. Er durfte niemandem erzählen, dass er ein Werwolf war, das hatte ihm Professor Dumbledore ausdrücklich gesagt, als er vorhin in seinem Büro gewesen war. Dumbledore war ein netter Mann, fand Remus. Er würde ihn sicher noch besser kennen lernen im Laufe seiner sieben Schuljahre auf Hogwarts.
Glücklich räkelte sich Remus im Bett, während er auf den leisen Atem seiner Freunde lauschte. Einer davon schnarchte leise – war es Peter? – doch Remus lächelte und dachte an seine Mutter.
Was würde sie nur ohne ihn machen? Würde sie sich nicht langweilen? Wenigstens würde er sie in den Ferien besuchen gehen. Bis dahin wollte er so viel lernen, wie er konnte, denn er wollte seine Eltern beeindrucken.
Der halbe Mond schien durch das Fenster in den Schlafsaal der Erstklässler, und Remus bekam eine Gänsehaut, als er daran dachte, dass er sich in gut zwei Wochen, wenn der Mond voll war, in einen Werwolf verwandeln würde. Würden Sirius, James und Peter es bemerken? Und wenn nicht, wann würden sie es tun? Er würde immer jeden Monat verschwinden, und einer der schlauen Jungs wie Sirius oder James würde es sicher herausbekommen.
Remus verdrängte den Gedanken ganz schnell. Seine neuen Freunde würden sicherlich zu ihm halten, auch wenn sie wüssten, was er war. Davon war er überzeugt.
Schließlich übermannte Remus der Schlaf und verdrängte alle Grübeleien.
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Meine FF - Das Leben eines Werwolfs
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Luna in the sky ~ Remus.Lupin ~ Lupin-Tonks-Fan
Luna & the Lupins
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27.08.2010 18:51 |
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Lupin-Tonks-Fan

Mittelmäßige Magierin
 

Dabei seit: 28.03.2010
Beiträge: 238
Herkunft: Gryffindor/ Dortmund
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Booah Remus,
du kannst voll gut schreiben. Wie immer ist dir auch dieses Kapitel wunderbar gelungen.
Ich kann mich richtig in den kleinen Remus reinversetzen. Das liegt zum größten Teil an deiner wunderbaren Schreibweise. Die ich sehr mag. Ich freue mich schon toatal auf dein neues kapitel! Mach weiter so !!!
Lupin-Tonks-Fan
__________________ Da aber sprang Bagheera plötzlich auf. " Nein! Ich hab´s! Lauf rasch hinunter inst Tal, zu den Hütten der Menschen, und nimm dir von der roten Blume, die sie dort pflanzen. Dann hast du, wenn deine Stunde gekommen ist, einen mächtigeren Freund als mich oder Baloo oder sonst einen vom rudel der dich liebt. Hol dir die rote Blume! "
Mit der roten Blume meinte Bagheera das Feuer; nur nannte es keiner im Dschungel beim Namen, denn alle fürchteten es wie den Tod.
Rudyard Kipling, Das Dschungelbuch
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We are Luna and the Lupins!
Friendship and fun!
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27.08.2010 19:54 |
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