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Montag, 27. Januar 2020, 11:36

Porträts

In der Szene, wo die Kinder das erste Mal die Große Treppe hinaufgehen, bemerken diese ja, dass sich die Porträts bewegen. Aber wieso finden das zum Beispiel Neville Longbottom oder Ronald Weasley so außergewöhnlich, immerhin kommen doch diese aus reinblütigen Familien und müssten dann doch sowas eigentlich schon kennen, oder? Ich kann mir auch gut vorstellen, dass die Eltern mal mit ihren Kindern ins Museum gehen oder gibt es in der Zaubererwelt keine Museen? --confused--

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hermine_Emma« (27. Januar 2020, 11:54)


Muggelmaus

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2

Montag, 27. Januar 2020, 18:50

Vielleicht kannten sie es ja einfach tatsächlich noch nicht? Ich denke auch auch wenn man aus einer reinblütigen Familie kommt, ist das noch kein Garant dafür, dass man alles kennen muss. --biggrin--
Oder sie waren in dem Moment einfach nur überrascht, weil sie nicht damit gerechnet hatten. Man ist ja selbst manchmal von Dingen überrascht und fasziniert, die man eigentlich schon kennt.
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Vincent Delacroix

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3

Montag, 27. Januar 2020, 19:20

Klar kennen sie sich bewegende Portraits, aber wenn sie diese dann unerwartet in einer solchen Masse sehen, kann das natürlich erstmal staunen auslösen. So wie wir ja eben Fernseher kennen - betritt man dann aber einen Raum mit 500 Bildschirmen an der Wand, und auf jedem läuft gerade ein anderes Programm, ist man auch erstmal erschlagen ;)
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4

Dienstag, 28. Januar 2020, 12:18

Porträts

Vielen Dank für eure schönen Antworten --smile--

5

Dienstag, 28. Januar 2020, 16:57

Sorry, hab erst im anderen Thread geschrieben und dann diesen hier gefudnen:

Eine ganz simple Erklärung wäre die, dass wir hier einfach in der Logik eines Filmemachers denken: Wir wollen den Zuschauern symbolisieren, dass es etwas besonderes ist, einen Raum voller Bilder zu sehen, in denen sich die Abgebildeten bewegen und sogar mit ihren Betrachtern sprechen können. Das kommt leichter rüber, wenn die Charaktergruppe, der wir in der Narrative folgen, einstimmig reagiert. Mindestens die Hälfte aller Schüler muss ja aus Zaubererfamilien oder zumindest teilweise von Zauberern abstammen. Wenn die Hälfte der Gruppe wirklich nicht auf die Porträts reagiert, wird der Effekt dadurch geschmälert.
Wenn wir nach einer Erklärung innerhalb des Universums suchen, kann man einfach sagen, dass z.B. Ron und Neville zwar aus Zaubererfamilien stammen und wohl schon von der Existenz dieser Porträts wissen, einfach aufgrund Anzahl beeindruckt sind. Zaubererporträts sind bestimmt nicht billig. Von Ron wissen wir, dass seine Familie arm ist und bei Neville ist die Vermutung auch nicht fehl am Platz, da er bei seiner Großmutter lebt, die wohl nicht mehr arbeitet und seine Eltern sind auch nicht mehr in der Lage, Geld zu verdienen.

Ein Punkt, der mich bei Zaubererbildern immer ein wenig verwirrt hat: Ist es eigentlich so, dass nur gemalte Gemälde von Zauberern sprechen können und die fotografierten Bildern nicht? Ich kann mich nicht daran erinnern, dass uns in der Serie ein Beispiel dafür gegeben wurde, dass ein Foto spricht. Vielleicht könnte das auch mit Rons und Nevilles Reaktion zusammenhängen. Sie sind nicht daran gewöhnt, dass Zaubererbilder sprechen können, weil sie nur an die Fotos gewöhnt sind.

Vincent Delacroix

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6

Dienstag, 28. Januar 2020, 19:40

Irgendwie muss man das mit dem "Man will den Zuschauer einfach nur mit den Emotionen auf der Leinwand anstecken" ziemlich häufig erläutern ;) Wenn man jede Szene auseinandernehmen will und die Hintergründe bis ins kleinste Detail beleuchten will, anstatt ein Bild einfach auf sich wirken zu lassen, nimmt das doch irgendwie total den Spaß an der Sache.

Jedenfalls: Auch wahr, dass sprechende Portraits in der Zaubererwelt nicht so häufig vorkommen wie die üblichen bewegten Bilder. Sind dann wohl eher ein Privileg alter und reicher Familien wie die Blacks, denen es enorm wichtig ist, die Erinnerung an ihre Vorfahren möglichst lebendig zu halten.

Wie das nun bei den Longbottoms aussieht... die Familie gibt es ja laut ihrer Nennung auf der 28er-Liste auch schon ewig. Da ist es ja gut möglich, dass die Generationen vor Augusta, Frank und Neville einiges Geld für die hohe Kante zusammengespart haben, muss ja nicht unbedingt an das Vermögen der Potters heranreichen. Sondern einfach als Notgroschen dienen, wenn wirklich mal schlechte Zeiten anbrechen ;) Dass Augusta arbeitet, ist aber auch gar nicht mal abwegig, es gehen ja viele Zauberer bis ins hohe Alter ihrem Beruf nach. Von "Mindestrentenalter" hat da wohl noch nie jemand was gehört :D
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