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DarkWizard

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1

Mittwoch, 10. April 2019, 17:48

Worst of Deathly Hallows




Als Band 7 erschien war ich das Gegenteil von begeistert. Fast 10 Jahre nach Erscheinen hat das Buch für mich einen Status wie die "Star Wars Prequels". Einfach nur zum fürchten!

Darum hier meine persönliche "Worst of Deathly Hallows"-Liste.


1. Lupin wird Vater - und fragt ausgerechnet Harry

Ich glaube, ich wäre schreiend aus dem Kino gerannt, wenn sie diese eine, an Blödheit nicht mehr zu überbietende Stelle in den Film genommen hätten.

Wir erinnern uns: Remus Lupin heiratet Nymphandora Tonks und wird wenig später Vater. Das wäre nur halb so schlimm, wenn er zwischendrin nicht ausgerechnet bei Harry auftauchen würde, um ihn zu fragen, was er denn bitte mit seiner schwangeren Frau anstellen soll.

Lupin ist zu dem Zeitpunk irgendetwas Mitte Dreißig und fragt einen 17jährigen, der gerade mal zwei Teenagerliebeleien hinter sich hat, die zudem alle recht schrecklcih gelaufen sind, was er denn als Vater tun soll. Für mich kommt diese Stelle, so wie zahlreiche andere Stelle, einer regelrechten Ermordung von Rowlings Figuren gleich. Da war es dann auch nur konsequent Lupin am Ende gänzlich zu töten.

Dennoch sitze ich immer wieder davor und denk "What the F...!!" Diese Stelle ist an Sinnlosigkeit nicht zu überbieten und bleibt auch auf den folgenden 800 Seiten ein absolutes "Worst of"!


2. Deus Ex Machina hilft immer!

Die Deus Ex Machina, die "göttliche Maschine". Ein Meschanismus dem sich Autoren bedienen können. Er spiegelt sozusagen "göttliches Eingreifen" durch den Autor wieder, wenn der seine Figuren einmal mehr in missliche Lagen gebracht hat. Gern getarnt als vermeintliche Zufälle.

Was bei Tolkien die Adler sind, das ist bei Rowling der Vielsafttrank. Mit dem Vielsafttrank lassen sich sogar ausgeklügelte Sicherheitssysteme umgehen und das Trio kann so auch mal flux in Gringotts oder das Ministerium einbrechen, ohne dass es irgendjemand bemerkt. Hinzu gesellen sich eine Reihe sehr zufälliger Zufälle, die selbst für das HP-Universum ganz schön zufällig sind. Polt-Logik oder gar Charakterautenzität bleiben dabei außerordentlich oft auf der Strecke und hinterlassen das Gefühl, dass die Autorin auch nicht wusste wie sie ihren eigenen Plot lösen sollte. Das Ganze gipfelt dann zuweilen in absolut lächerlichen Momenten. Etwa, dass Ron Parsel "nachspricht" oder Voldemorts "Tod" bei dem er sich (mal wieder) selbst "blitzdingst".


3. Die Heiligtümer des Todes

Die Heiligtümer wurden nachträglich eingefügt. Entsprrechend wenig Sinn machen sie. Da ist Harry über zig Ecken mit den Peverells Verwandt damit der Tarnumhang nachträglich zu einem "Deathly Hallow" gemacht werden kann. Dann gibt es den Stein der AUferstehung, der schlich und ergreifend nutzlos ist und einzig dazu dient am Ende im Wald die Geister seiner Verwandten zu zeigen und einem ziemlich holzhammermäßig von Tod Lupins zu unterrichten. Und dann ist da noch dieser Elder-Wand. Der Atombombenzauberstab, der von allen am wenigsten ins Setting passt.

Da labert (bzw. schreibt) Rowling einen 6 Bände lang damit voll, dass nur die Macht der Liebe Voldemort zerstören könnte und dann hängt alles an so einer Pseudo-Atombombe? Nach dem Motto "Scheiße, ich weiß auch nicht wie ich den Glatzkopf umbringe! Lasst uns ne sinnlose Superwaffe reinschreiben! Hell yeah!" *Kopf auf Tisch*

Ich weiß nicht, was für mich als Leser schlimmer war: Dass rowling offenkundig keinen Plan hatte wie sie sich aus ihrer selbst eingedrockten Sackgasse wieder herausschreibt oder dass sie es dann teilweise so idiotisch getan hat.


4. Snape & Lily

Ich wäre noch damit klar gekommen, dass Snape als Teenager in Harrys Mutter verliebt war. Ihn dann aber derartig zum verliebten Trottel zu degradieren. Der passt nicht nur 17 Jahre lang indirekt auf Harry auf, sondern trauert wie ein verliebter Idiot Lily hinterher, ohne je an etwas anderes zu denken. Das ist ja schlimmer als bei Jane Austin. Entsprechend unwürdig ist sein Tod. Zumal Rowling ihn ja offenbar auch nur tötet, um einer direkten Konfrontation mit Harry aus dem Weg zu gehen. Gott, da müssten sich die beiden zum Schluss ja noch aussprechen! Nein, dann lieber umbringen. Außerdem tickt die Uhr und die Deadline rückt näher. *nochmal mit dem Kopf auf Tisch haut*


5. 19 Jahre später

Es gibt ja so einige Stellen, die für den Leser richtig zum fremdschämen sind. Diese ist wahrscheinlich die Schlimmste. Nicht nur, dass hier eine mögliche 3. Generation eingeführt wird, nein, alle Kinder der Hauptcharaktere haben Namen zum davonlaufen. Praktizierter Kevinismus! Am schlimmsten hat es dabei natürlich Harrys Sohn getroffen, der gleich nach zwei Toten benannt wurde. Gut, Harry scheint in der Beziehung eh etwas gestört zu sein. Immerhin heiratet der zum Schluss noch seinen Groupie. *nicht hinsehen will*

Das wirklich schlimme an diesem Epilog ist aber, dass Voldemort zwar endlich tot ist, aber alles genauso weiter geht wie vorher und man dann als Leser zurückbleibt und sich fragt "Und wofür haben wir jetzt 7 Bände lang den Magier-Hitler hinterhergejagt?"
"Don't worry, Dumbledore. I have a plan!"

- Severus Snape

2

Mittwoch, 10. April 2019, 18:13

Ich würde an deiner Stelle etwas vorsichtiger sein.

Ich habe früher auch einige Kritikpunkte bezüglich des 7. Bandes gepostet. Mir haben z.B die Namen von Harrys Kindern ebenfalls nicht gefallen.

Die meisten anderen User hatten jedoch nicht viel Verständnis dafür oder ich lag einfach falsch.

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3

Mittwoch, 10. April 2019, 18:39

Warum ist es gemein, auf Kritik mit Gegenkritik zu reagieren? Diskussionen funktionieren nunmal so dass man nicht immer der gleichen Ansicht ist. Ich glaube niemand hier möchte mit Widersprüchen jemanden persönlich angreifen. Und ebenso fühlt sich niemand wegen Kritik "verletzt". Außer vielleicht JKR persönlich, aber hey, die kann ihre Tränen darüber ja mit 100 $-Noten wegwischen :D

Kritik ist ja nicht verkehrt, mit dem Abschluss einer Romanreihe kann man als Autor halt vieles richtig, aber auch vieles verkehrt machen. Mich persönlich haben deine angesprochenen Punkte jetzt nicht so gestört. Auch wenn die Lupin-Szene tatsächlich etwas schräg war. Der Epilog war auch nicht sooo der Knaller. Ein etwas kürzerer Sprung, eventuell bis zu Harrys und Ginnys Hochzeit hätte genügt um zu verdeutlichen, dass nun alle wieder glücklich sind und die Zaubererwelt sich von Voldemort erholt hat. Diese Klon-Kinder hätte es nicht unbedingt gebraucht :D
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DarkWizard

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4

Mittwoch, 10. April 2019, 19:56

Tatsächlich komm ich mit Film 7 eher klar, weil man im Film viele Dummheiten des Buches einfach aus Zeitgründen eliminiert hat. Das Buch hab ich nur 2x gelesen und ist damit das HP-Buch, was ich wirklich am wenigstens gelesen habe. Spitzenreiter ist bei mir Der Gefange von Askaban mit ganzen 15 mal. Entsprechend sieht das Buch mittlerweile aus.

Im Film haben David Yates & Crew viele der seichten Gewässer der Unlogik einfach umschifft indem sie es gestrichen oder vereinfacht haben. Aber am schwesten wiegt für mich Snape als verliebter Trottel. Das ging für mich überhaupt nicht. Mit 15 findet man das vielleicht selbstlos und romantisch. Als ich das Buch gelesen habe war ich aber auch schon ein Stück älter und dachte nur so "Urgs! Nee!"

EDIT:
Das die Heiligtümer eigentlich erst nicht im Buch waren merkt man sogar beim lesen. Bis HP6 hat Rowling ne relativ klare Linie und auch die Sache mit den Horcruxes ist noch relativ plausibel und dann BÄNG tauchen wie aus dem Nichts diese seltsamen Heiligtümer auf und drehen den ganzen ursprünglichen Plot um. Ich hab die Vermutung, dass Rowling irgendwann am Ende des 6. Bandes gemerkt hat das ihr geplanter Plot irgendwie nicht so aufgeht wie sie das wollte. Also hat diese diese idiotischen Heiligtümer eingeführt damit Voldemort mit HArry nicht ganz so den Boden aufwischt.
"Don't worry, Dumbledore. I have a plan!"

- Severus Snape

5

Mittwoch, 10. April 2019, 21:04

Sorry, aber dass die Heiligtümer nachträglich eingefügt wurden ist einfach nur Quatsch, Belege/Beweise dafür gibt es zu Hauf. Mehr sag ich dazu dann auch nicht, da deine Art der bisherigen Antworten zeigt, dass du dich so sehr auf deine Interpretation verstiegen hast, dass du nur diese als wahr betrachtest. Da wird ja Null auf Punkte der Gegenseite eingegangen.

Sorry, für nutzlose Hate Threads nach dem "Das ist so, weil ich das so sage" Prinzip sind mir zuwider.
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

"Harry looked around; there was Ginny running towards him; she had a hard, blazing look in her face as she threw her arms around him. And without thinking, without planning it, without worrying about the fact that fifty people were watching, Harry kissed her."

6

Mittwoch, 10. April 2019, 21:20

Der Baron hat schon recht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Merlin1« (10. April 2019, 21:36)


7

Mittwoch, 10. April 2019, 21:43

Das Brauen des Trankes dauert einen Monat, die Gefahr, erkannt zu werden wenn man sich nicht wie die echte Person verhält besteht immer.
So einfach ist das doch nicht.

Parselmünder gibt es auch unter den "Großen und Guten" laut Dumbledore
in Band 6.
Also ist Ron Parsel nichts neues, jeder kann es erlernen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Merlin1« (10. April 2019, 22:37)


Sluggy

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Mittwoch, 10. April 2019, 22:30

Hallo,

ich gebe zu, es ist eine ganze Weile her, dass ich Harry Potter und die Heiligtümer des Todes zuletzt gelesen habe.Aber, entschuldigung, Lupin kommt nicht zu Harry, um ihn zu fragen, was er mit seiner schwangeren Frau tun soll.
Er taucht im Grimmauldplatz auf und fragt die drei, ob er mit ihnen mitkommen kann, um ihnen zu helfen.
Erst auf Nachfragen gibt er zu, dass Tonks schwanger ist.

Harry bezweifelt, dass sein Vater gewollt hätte, dass Lupin seine schwangere Frau allein lässt und das sagt er Lupin auch.

Zugegeben, das ist für einen Siebzehnjährigen schon erstaunlich - andererseits hat sich Harry ja immer einen Vater gewünscht und wollte vermutlich deshalb, dass Lupin bei Tonks bleibt.Was die Einbrüche beim Ministerium und in Gringotts angeht - das war nicht "oh, schlucken wir schnell Vielsafttrank, dann wird schon alles klappen" - sondern das war von Harry, Ron und Hermine alles relativ lang geplant.Was Rons Parselkünste angeht: Naja, er muss eine Zeitlang echt schlecht bzw. gar nicht geschlafen haben, um soviel von Harrys "Im-Schlaf-Parsel-sprechen" mitbekommen zu haben, dass er es nachsprechen konnte. Da ist schon was dran. --smile-- --biggrin--



Nicht der Stein der Auferstehung unterrichtet den Leser ziemlich holzhammermäßig vom Tod Lupins. Bevor Harry in den Wald aufbricht, um sich zu opfern, kommt er noch in der großen Halle vorbei, wo Lupin und Tonks tot nebeneinander liegen ...
Naja, der Elderstab

Mich hat eigentlich mehr als der Elderstab die Tatsache gewundert, dass Harry es schafft, Voldemort mit "Expelliarmus" zu töten; bzw. gar nicht zu töten, denn eigentlich hat Voldemort ja Selbstmord begangen, weil er ja an seinem eigenen "Avada Kadavra", der auf ihn zurückgeprallt ist, gestorben ist.Snape und Lily,okay, etwas schmalzig ist es schon.Aber andererseits brauchte es ja ein Motiv, weshalb Snape Harry beschützt, wo er ihn doch überhaupt nicht leiden kann. Und da bietet sich die Liebe zu Lily schon an. Zumal sich die beiden ja schon als Kinder kannten und Snape Lily seitdem liebte.


Ich finde nicht, dass das Snape als "verliebten Trottel" degradiert. Aber jedem seine Meinung.

Was die Namen von Harrys Kindern angeht - nunja, er hat sie nach seinen Eltern und seinen Lieblings?lehrern benannt. Geschmackssache.
Aber was läuft weiter wie bisher? Dass die Schüler zum Hogwartsexpress gebracht werden? Dass Frieden in der Harry Potter Welt herrscht, läuft nicht weiter wie bisher. Das war während Harrys Schulzeit ab spätestens Band 4 nicht mehr so.

Grüße Sluggy
P.S. ich wollte den text schöner gestalten, aber irgendwie will das programm das nicht. tut mir leid.
:D 8) --knuddel--

Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von »Sluggy« (10. April 2019, 22:57)


Celestina Snape

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9

Donnerstag, 11. April 2019, 10:44

Meiner Vermutung nach existierten die Heiligtümer des Todes auch noch nicht in JKRs Gedankenwelt als sie Band 1 schrieb; erst während oder nach Band 6 dazugekommen sind sie aber sicherlich auch nicht. Ich schätze, so richtig in Planung ging es dafür zwischen Band 4 und 5. Sonst hätte sich in Band 4 eine richtig gute Gelegenheit geboten, um die Besonderheiten des Tarnumhangs hervorzuheben; nämlich als Harry nach seinem Ausflug ins Vertrauensschülerbad in der Trickstufe hängen blieb. Meines Wissens nach offenbarte der falsche MadEye ihm danach, durch Tarnumhänge sehen zu können. Wenn Harrys Umhang zu diesem Zeitpunkt in JKRs Gedanken bereits eines der Heiligtümer gewesen wäre, hätte sie hier wahrscheinlich schon einen kleinen Hinweis eingestreut, an den man sich dann später in Band 7 (als sie sich über die erstaunlichen Kräfte des Umhangs unterhalten haben) super hätte erinnern und einen Aha-Effekt haben können.
Das kann man natürlich auch anders sehen, keine Frage.
An sich hat mich der ganze Plot aber nicht gestört.

Lupins Verhalten fand ich auch ein bisschen seltsam. Allerdings muss man ihm eben auch zugestehen, verzweifelt und von Schuldgefühlen geplagt gewesen zu sein.
Seine Intention war in diesem Moment eher die Flucht vor dem, was er seinem ungeborenen Kind angetan haben könnte und Harry hat ihn via Konfrontation dazu bewegt, doch zu Tonks zurückzukehren. Vermutlich war auch das ein Grund, warum Lupin ihn schließlich fragte, ob er Teddys Pate sein möchte.

"Always" hat in meinen Augen eigentlich ganz gut erklärt, warum Snape so war, wie er war. Ich hätte es bedauerlicher gefunden, wenn er einfach ohne jeglichen tiefgreifenderen Grund Dumbledore Anweisungen solange gefolgt wäre, obwohl die Demütigungen durch James in der gemeinsamen Schulzeit so ausgeprägt waren.

Den Prolog fand ich dagegen auch gewöhnungsbedürftig, hauptsächlich wegen der Namen der Kinder. Ja, der Kreis sollte geschlossen und die Story damit abgeschlossen werden, aber das hätte man auch anders bewerkstelligen können. Das Kings Cross-Motiv fand ich hingegen gut gewählt.

DarkWizard

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Donnerstag, 11. April 2019, 11:04

@Der Blutige Baron
Reviews sind immer Meinung. Die objektive Kritik gibts nicht. Wir reden hier über Medien und Kunst und nicht über das Review zu einer Heckenschere. Davon abgesehen, wer sich von einer "starken Meinung" angegriffen fühlt, der sollte vielleicht mal überlegen, was er selbst damit zutun hat. Ich persönlich sehe keinerlei Sinn darin bei dem geringsten Gegenwind einfach umzufallen und "Ja und Ahmen" zu sagen. Ich habe aber auch nicht den Anspruch jedem gefallen zu wollen.

Zu Snape & Lily: JKR sagte mal dass sie ein großer Fan von Jane Austin ist und genauso ließt sich diese Beziehung für mich: Total kitschig. Was lustiger Weise schon beim Erscheinen des Buches 2007 so war ist dass vor allem jüngere Leser das "total romantisch" fanden und die Kritik dann eher von den älteren Semestern kam. Ich war ja auch schon etwas über dem Altersdurchschnitt als ich das Buch gelesen habe. Vielleicht liegts auch daran. ;)

Zum Epilog: Neben den grässlichen Namen der Kinder ist ja vor allem schlimm, dass der Status Quo erhalten wird. Gryffindors hassen Slytherins, Reinblüter gegen den rest usw. Niemand scheint aus zwei großen Magierkriegen wirklich was gelernt zu haben. Und es ist für die Endaussage des Buches einfach überhaupt nicht gut.
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Grashüpfer

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Donnerstag, 11. April 2019, 11:20

ist ja vor allem schlimm, dass der Status Quo erhalten wird. Gryffindors hassen Slytherins, Reinblüter gegen den rest usw. Niemand scheint aus zwei großen Magierkriegen wirklich was gelernt zu haben. Und es ist für die Endaussage des Buches einfach überhaupt nicht gut.

Daran, finde ich, merkt man am ehesten, dass es eben konzeptionell als Kinderbuch gestartet ist.
Kinder lieben das: Man hat eine Bande, einen Club, eine Clique, Peergroup, einen Verein oder einfach nur eine Schule, die mit anderen in Konflikt liegt, sich davon abgrenzt. In einer Zeit (Pubertät) in der man nicht genau weiß, wer man eigentlich ist, weil man sich seiner selbst zunehmend unsicher ist, stiftet die Zugehörigkeit zu einer Gruppe eine Identität. Diese Identität leitet sich zu einem großen Teil davon ab, dass man gegen etwas oder jemanden ist, gegen die Slytherins zB.
Wenn man Neonazi ist, ist das auch bei nicht Pubertierenden noch so, man definiert sich über die Gegen-Ausländer und andere Andersartige.
Ich fand den Aufbau der Schule in vier Häuser und diesen ständigen Druck besser zu sein, Kollektivstrafen zu bekommen usw. schon immer hochbedenklich.
Dass aber vieles an Konflikten aus dieser Einteilung kommen kann, scheint niemandem innerhalb des HP-Kosmos bewusst zu sein. Nein die Konflikte kommen nicht aus dieser diskriminierenden Einteilung der ganzen Gesellschaft (zB auch der Diskriminierung der anderen intelligenten Zauberwesen), sondern ausschließlich vom bösen Lord Voldemort. Deswegen braucht man eben auch nichts am Schulsystem zu ändern, weil man ja die böse Ursache besiegt hat...und alles ist gut --huh--
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Hähnchen

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Donnerstag, 11. April 2019, 13:48

So, Monsterpost^^

Erstmal @Merlin:

Ich würde an deiner Stelle etwas vorsichtiger sein.

Ich habe früher auch einige Kritikpunkte bezüglich des 7. Bandes gepostet. Mir haben z.B die Namen von Harrys Kindern ebenfalls nicht gefallen.

Die meisten anderen User hatten jedoch nicht viel Verständnis dafür oder ich lag einfach falsch.

Gestern stand da noch, dass wir "gemein" waren, wenn ich mich recht erinnere. Nun hab ich deinen ganzen Posts durchforstet und das einzige, was ich zum Thema "Namen von Harrys Kindern" gefunden hab, ist dieser Thread.
Dort schreibst du:

Harry will ein eigener Mensch sein?

Wieso benennt er seine Kinder dann nach seinem Eltern, seinem ehemaligen Schulleiter, einer Freundin und nach dem mutigsten Mann, den er jemals kannte?

Für Harry sind seine Kinder so was wie deren Inkarnationen oder wie?

Ist er nie auf den Gedanken gekommen, dass seine Kinder ihre Namen vielleicht nicht mögen oder nicht mit Snape usw. verglichen werden möchten? Vielleicht wollen sie ja auch eigene Menschen sein?


Die Antworten darauf machen dann darauf aufmerksam, dass die anderen User diese Fragen nicht verstehen können. Mich würde ernsthaft interessieren, an welcher Stelle dort jemand gemein zu dir war.

Und dann möchte ich dich noch an folgenden Post von dir erinnern, den du erst vor kurzer Zeit veröffentlicht hast:

@Schlickschlupf, eigentlich ist es nicht erlaubt hintereinander zu posten, man sollte immer warten bis ein anderer User schreibt, erst dann kann man wieder etwas posten.

Wäre schön, wenn du deine eigenen Ratschläge beherzigst.

Nun zum eigentlichen Thema.

1. Ist mir vorher noch nie aufgefallen, aber interessanter Gedanke^^ Man muss zugeben, dass Harry für Ratschläge dieser Art vielleicht nicht die optimale Besetzung ist. Ich denke, es sollte die Verbundheit Lupins gegenüber Harry betonen. Denn warum sollte Lupin Harry ansonsten als Paten auswählen? Und es ist ja nicht ausgeschlossen, dass er danach nicht noch z.B. mit Arthur drüber gesprochen hat. Ich halte Lupin aber im Allgemeinen für einen ziemlich komplizierten Charakter, der sehr unter sich selbst leidet und dementsprechend auch manchmal riesigen Mist verzapft. Dennoch hast du in gewissem Sinne recht, seltsame Szene.

2. Naja, irgendwie muss es diese Art von Zufällen in Fantasy-Romanen geben, sonst wird's ja am Ende nicht gut ;D ICh verstehe, was du meinst, denke jedoch nicht, dass JKR den Vielsafttrank überstrapaziert hat. Er hilft ja auch nicht in allen Situationen und z.B. in Gringotts wird der Plan des Trios ja durch den Wasserfall auch vollkommen zerstört.

3. Ich denke, dass der Stein der Auferstehung für Harry schon auch eine große Sehnsucht erfüllt. Das ist so wie ein letzter Wunsch, denn er geht ja davon aus, dass er stirbt. Bereits im ersten Band sieht Harry im Spiegel Nerhegeb ja seine Eltern und auch in den folgenden Jahren kann man verfolgen, wie oft sie ihm fehlen. Ich finde, es hat was Beruhigendes für ihn, dass er die Menschen, die ihm am Wichtigsten waren, kurz vor seinem Treffen auf Voldemort nochmal bei sich haben kann.
Ich hatte irgendwie auch nicht das Gefühl, dass die Heiligtümer sehr schlecht in die Geschichte eingefügt wurden. Das einzige, was ich mich in dem Zusammenhang gefragt hab, war, warum Dumledore Harry nicht schon viel früher von dem Märchen erzählt hat, um ihm einen Wink zu geben. Er konnte sich ja sicherlich denken, dass Harry vorher nie was davon gehört hatte. Das hätte man ein wenig klüger lösen können.
Die Macht der Liebe war übrigens auch sehr wichtig, um Voldemort zerstören zu können, denn das konnte Harry nicht allein. Die Liebe zur Freiheit, zu seinen Freunden, zur Familie, das alles hat ja dafür gesorgt, dass so viele Menschen sich gegen Voldemorts Armee gestellt haben, obwohl viele von ihnen wahrscheinlich wussten, dass die Chancen nicht besonders gut stehen.
Dennoch fand ich den Tod von Voldemort auch nicht so dolle. Ich denke, es wäre besser gewesen, wenn Harry ihn wirklich getötet hätte und das nicht durch diesen dubiosen Zufall passiert wäre. Einerseits wird da natürlich wieder Harrys Markenzeichen "Expelliarmus" aufgegriffen, andererseits hätte es moralisch gesehen etwas vollkommen anderes für Harry bedeutet, wenn er den entscheidenen Todesfluch selbst ausgesprochen hätte. Und ich glaube, dass hätte seine "Heiligkeit" ein wenig geschmälert, was ich ganz gut gefunden hätte.

4. Erstmal hieß die Frau Jane Austen, nicht zu verwechseln mit Austin Powers :P Und dann muss ich grad mal kurz innerlich schreien, weil ich dir da vollkommen widersprechen muss ;D
Es degradiert niemanden, wenn er einen anderen Menschen auch über dessen Tod hinaus liebt, das kommt sogar in der Realität vor. Snape ist ja sehr offensichtlich mit sich selbst nicht im Reinen und hat sich sicherlich sehr oft vorgeworfen, dass er Entscheidungen getroffen hat, durch die er Lily verloren hat (ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass man sich jahrzehntelang dieselben Dinge immer und immer wieder vorwerfen kann). Denn Lily war für ihn nicht einfach irgendeine Jugendliebe. Lily war für ihn damals ein Lichtblick, nachdem er in einer fürchterlichen Familie und unter Muggeln, die ihn nicht verstehen konnten, groß geworden ist. In solchen Situationen kann man sehr tiefe Bindungen entwickeln, die sehr lange halten. Und da geht er dann am Ende nicht mehr nur darum, dass er in sie verliebt war, sondern auch darum, dass sie seine engste Freundin war, die so viel über ihn wusste und in einer Zeit für ihn da war, in der er gefühlt keinen Anderen hatte. Dass man so einen Menschen auch Jahre nach dessen Tod vermisst, ist überhaupt kein Wunder. Mir würde es wahrscheinlich ähnlich gehen.
Und dann nochmal zu Jane Austen: Ich bin mir fast sicher, dass du nie einen Roman von ihr gelesen oder dich mit ihrem Leben auseinandergestzt hast, denn ansonsten wüsstest du, dass sie nicht der Inbegriff für schlechten Kitsch ist, wie es in den Filmen dargestellt wird. Bei Jane Austen geht es stattdessen neben Liebe auch um Gesellschaftskritik und aufkeimenden Feminismus. Jane Austen hat nie geheiratet, weil sie aus Liebe heiraten wollte. Und das, obwohl es seitens der Männer durchaus auch konkretes Interesse an einer Heirat gegeben hat. Und noch dazu kommt, dass es damals, so um 1800, durchaus etwas besonderes war, wenn eine Frau als Schriftstellerin gearbeitet und Bücher veröffentlicht hat.

5. Da muss ich dir leider Recht geben! Ich fand 19 Jahre später auch furchtbar. Die Namen der Kinder fand ich allerdings nicht so schlimm, denn die Wahl passt durchaus zu Harry, finde ich. Sein verständnisvolles Gesalbe zu Albus Severus fand ich tausendmal schlimmer ;D
Und naja, dass am Ende alles gut ist, find ich schon ganz nett. Dennoch eines der gruseligsten Enden, die ich kenne.
"Als Verrückter genoss man gewisse Privilegien.
Zum Beispiel zögerten andere Leute, einen an bestimmten Dingen zu hindern - weil sie fürchteten, dadurch alles noch schlimmer zu machen"



So much universe, and so little time. Terry Pratchett (1948-2015)


I may vomit.

13

Donnerstag, 11. April 2019, 15:28

Entschuldigung von meiner Seite aus.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Merlin1« (11. April 2019, 15:46)


14

Donnerstag, 11. April 2019, 18:34

Reviews sind immer Meinung.

Ob Rowling die Heiligtümer erst in Band 7 erfunden hat, oder nicht ist keine Meinung sondern objektiv nachprüfbar anhand ihrer Aussagen, veröffentlichter Skizzen und Andeutungen im Text der vorherigen Bände. Auf der Aussage, dass das nachträglich eingebaut wurde basiert halt ein Großteil deines "Reviews" und ist deshalb halt in meinen Augen nicht mehr Zeilen wert, als ich eh schon dafür verschwendet habe. Sorry, einfach mit negativen Behauptungen um sich werfen und Scheiße über ein Buch zu ergießen kann jeder, wenn das gut gemacht wird, ist das sogar lesenswert. Hier ist es halt unfassbar leicht zu widerlegen was du sagst und das solltest du, wenn du wirklich so ein großer Fan bist, wie du behauptest auch selbst wissen.

@Celestina Snape: Es wurde nirgendwo gesagt, dass Mad Eye unter den Tarnumhang sieht, ebenso wie Dumbledore nicht durchsehen konnte. Mad Eye sieht einfach die Falle in der Treppenstufe (der Nutzer des Umhang ist unsichtbar, seine Auswirkungen auf die Umwelt (hier: die Falle) natürlich nicht. Das passt schon alles...
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munkey

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15

Donnerstag, 11. April 2019, 19:10

@Celestina Snape: Es wurde nirgendwo gesagt, dass Mad Eye unter den Tarnumhang sieht, ebenso wie Dumbledore nicht durchsehen konnte. Mad Eye sieht einfach die Falle in der Treppenstufe (der Nutzer des Umhang ist unsichtbar, seine Auswirkungen auf die Umwelt (hier: die Falle) natürlich nicht. Das passt schon alles...


In der beschriebenen Szene ist sehr wohl ersichtlich, dass Moodys Auge durch Tarnumhänge sehen kann. Bevor Filch, Snape und Mad Eye auftauchen, verliert Harry die Karte des Rumtreibers. Harry (unter dem Umhang verborgen) macht Moody schließlich darauf aufmerksam, dass die Karte ihm gehört (er fuchtelt mit den Händen herum und formt die Worte "das ist meine" mit dem Mund, wenn ich mich recht entsinne), woraufhin Moody das Pergament an sich nimmt, ehe Snape es sich unter den Nagel reißen kann.

16

Samstag, 13. April 2019, 13:09

munkey hat recht.

Ausserdem konnte Dumbledore im 2. Band Harry und Ron in Hagrids Hütte unter dem Tarnumhang sehen.

Angela Morrissey: Why is it that albus dumbledore can see harry under his invisibility cloak at certain moments? (during the series is the cloak only infallible to those who do not own a deathly hallow).

J.K. Rowling: Dumbledore, who could perform magic without needing to say the incantation aloud, was using ‘homenum revelio’ - the human-presence-revealing spell Hermione makes use of in Deathly Hallows.


https://scifi.stackexchange.com/question…isibility-cloak

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17

Samstag, 13. April 2019, 18:19

Ich weiß ja auch nicht, weshalb immer alle auf Snape rumhacken wegen seiner "Besessenheit" von Lily... was ist denn mit Rose aus "Titanic"? Die hat ihren Jack eiskalt (hahaha) erfrieren lassen und ist 80 Jahre später auch noch völlig durch den Wind deswegen... und die kannten sich wie lange? Zwei Tage? Also: Justice for Snape :D
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18

Samstag, 13. April 2019, 19:07

Rose wird Mrs Calvert...hat also geheiratet und führte als Schauspielerin sicherlich kein Leben wie eine Nonne.
Es ist halt unrealistisch.
Das klingt jetzt für ein Buch voller Zauberer etwas seltsam, aber Zauberer sind auch Menschen.
Und Menschen kommen über den Verlust einer Liebe normalerweise gut weg, nach mehr oder weniger viel Zeit.
Aber so lange so arg zu trauern ist halt schon fast pathologisch
Oder eben märchenhaft romantisch übertieben.
Dann wirkt es erzwungen um den Plot zu erfüllen und das kommt immer nicht so gut.
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Samstag, 13. April 2019, 21:13

Bei Snape geht es nicht nur um die Liebe, sondern in erster Linie darum, dass er sich selbst nicht verzeihen kann. Er hat es sich nie verziehen, dass er selbst schuld daran war, dass sie nichts mehr von ihm wissen wollte und dass er sich schuldig fühlte, weil er Voldemort auf die Potters "gehetzt" hat. Er hat bereut, er war sogar bereit, sich selbst zu töten, aber letztendlich haben seine Gefühle für Lily ihn auf eine gewisse Weise auch gerettet, sie haben dafür gesorgt, dass er nicht von Voldemort korrumpiert werden konnte.
Außerdem ist die erste Liebe immer etwas ganz Besonderes. Sicher kann man über jemanden "hinwegkommen", wenn man das will, aber das ist ja der Punkt bei Snape: Er wollte es nicht.
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Viel Spaß beim Lesen.

DarkWizard

Zauberschülerin

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20

Samstag, 13. April 2019, 21:31

Ich spreche der ganzen Geschichte ja nicht ihre unglaubliche Tragik ab. Mich stört eher wie das teilweise umgesetzt ist: so zuckersüß, dass man davon Diabetis kriegen könnte. *hust* Das kennt man ja sonst nur von Katzenvideos. *doppel hust*

Ich hätte es eben z.b. besser gefunden, wenn Snape und Harry sich ausgesprochen hätten und das nicht so mit Absicht vermieden worden wäre. Gerade das Denktarium als Stilmittel erschöpft sich dabei doch sehr. Vor allem immer alles nur erfährt, weil er irgendwo seine Nase reintaucht. (Band 4, Band 5, Band 6, Band 7) Da kommt die "Nur-Harry"-Perspektive Rowlings eben ganz klar an ihre erzählerischen Grenzen. Und dass Harry und Snape sich mal hätten ordentlich aussprechen müssen war mir schon länger klar. Vermutlich mit noch irgeneiner weiblichen Person als Schiedsrichter damit sie sich nicht einfach gegenseitig über den Haufen fluchen. ;)
"Don't worry, Dumbledore. I have a plan!"

- Severus Snape