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Merlin1

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Freitag, 26. Oktober 2018, 23:00

Wie hat Hagrid gedacht, dass Harry zum Gleis 9 3/4 kommt?

Sowohl im Buch als auch im Film sagt Hagrid Harry nicht, wie dieser zum Gleis 9 3/4 gelangen kann.

Was hat Hagrid gedacht, wie Harry das herausfinden soll?

Im Bahnhof Kings Cross ist viel los - während Harry einen Schaffner fragt, verschwindet schnell eine Zaubererfamilie durch die Wand, ohne das Harry bemerkt.
Und die Weasley sind auch irgendwie die einzige Zauberer- Familie, die durch Kings Cross geht.

Was ich sagen möchte, ist, dass Harry niemanden gehabt hätte, hätte er die Weasleys nicht bemerkt.

Oder?

Gut, er hätte vielleicht Hermine und ihre Eltern sehen können, oder andere Muggelstämmige.

Aber zurück zur Ausgangsfrage: Warum hat Hagrid Harry nicht erzählt, wie dieser zum Gleis 9 3/4 kommt?
Lag es vielleicht daran, dass, wenn Hagrid es ihm erzählt hätte, Harry es ihm nicht geglaubt hätte?

Vincent Delacroix

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Samstag, 27. Oktober 2018, 00:12

Weil es einen großen Einfluss auf die Geschichte nimmt, dass Harry auf diese Art die Weasleys kennenlernt.
Hast Du verstanden? Nimm' die Nadel und den Faden!
Nähe sie zusammen, leg' dich zu ihr in die Maden.
Du musst die Nadel tiefer in sie rammen -
Komm, nimm den Faden und nähe sie zusammen!

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Merlin1

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3

Samstag, 27. Oktober 2018, 00:26

Ja, schon richtig - aber davon mal abgesehen.
Hagrid konnte doch nicht wissen, dass Harry die Weasleys kennenlernt

Vincent Delacroix

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4

Samstag, 27. Oktober 2018, 01:08

Es konnte auch niemand wissen, dass Hannibal Lecter sich in Clarice Starling verliebt. Oder dass Louis Creed in "Friedhof der Kuscheltiere" seinen Sohn auf dem Indianerfriedhof beerdigt. Aber dennoch ist es passiert, weil Schriftsteller nunmal davon leben, eine Geschichte zu erzählen. Egal, wie irrational die Umstände bei näherer Betrachtung auf den Leser wirken. :D
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Der Blutige Baron

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Samstag, 27. Oktober 2018, 02:45

Zum einen:
Vielleicht sollte man nicht wirklich alles und jeden Atemzug einer Romanfigur hinterfragen und die Zeit lieber sinnvoller nutzen.

Zum anderen:
Warum sollte Hagrid es ihm erzählen? Für Hagrid ist es vermutlich das normalste der Welt, insofern wird er schlicht nicht daran gedacht haben.
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

"Harry looked around; there was Ginny running towards him; she had a hard, blazing look in her face as she threw her arms around him. And without thinking, without planning it, without worrying about the fact that fifty people were watching, Harry kissed her."

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Samstag, 27. Oktober 2018, 03:34

Naja, gut. Hagrid wusste durch das Gespräch mit Harry in der Hütte und dem Besuch in der Winkelgasse sehr genau, dass sein Schützling GAR KEIN Wissen über die magische Welt besitzt.

Jetzt war es ja im Buch aber so, dass Harry einfach nichts über Bahnhöfe wusste, nach seinem Ausflug in der Winkelgasse nochmal für einen Monat bei den Dursleys war und erst Vernon ihn darüber aufgeklärt hat, dass es kein "Gleis 9 3/4" gibt.

Im Film lässt Hagrid Harry einfach so am Bahnhof stehen. Dabei gehen Harrys Geburtstag und die Abfahrt des Hogwartsexpress nahtlos ineinander über. Was hat Film-Harry in diesem Monat gemacht? In der Bahnhofstoilette gewohnt und sich von halbaufgegessenem Döner aus der Mülltonne ernährt? --tongue--
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Der Blutige Baron

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7

Samstag, 27. Oktober 2018, 04:43

Im Film hast du schlicht eine andere Zeitleiste.
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

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8

Samstag, 27. Oktober 2018, 07:36

Hagrid hat das einfach vorausgesetzt. Für Zauberer ist das doch das Normalste der Welt. Hagrid hatte wohl für einen kurzen Moment vergessen, dass er neben sich zwar einen außergewöhnlichen Zauberer hatte, aber auch einen außergewöhnlich unerfahrenen in der magischen Welt.

Merlin1

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Samstag, 27. Oktober 2018, 08:38

Zum anderen:
Warum sollte Hagrid es ihm erzählen? Für Hagrid ist es vermutlich das normalste der Welt, insofern wird er schlicht nicht daran gedacht haben.


Es ist ja aber auch nicht so, dass Hagrid überhaupt gar keine Muggelstämmigen/ Halbblüter, die bei Muggeln aufwuchsen, kannte, die vor Harrys Zeit nach Hogwarts gingen und auch nicht wussten, wie sie zu Gleis 9 3/4 gelangen konnten.

Die Herausgabe dieser kleinen Information an Harry war nicht verboten, hätte Hagrid nichts gekostet, ihn nicht nach Askaban gebracht und die Zauberer-gemeinschaft nicht gefährdet sowie Voldemorts Rückkehr nicht in Gang gesetzt.

Aber sei's drum.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Merlin1« (27. Oktober 2018, 09:05)


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Samstag, 27. Oktober 2018, 15:11

Ist halt genauso wie: Hätte Harry es akzeptiert nach Slytherin zu kommen, wenn Ron ihm nicht vorher eingeredet hätte, dass dort nur angehende Schwarzmagier landen? Schließlich wusste er auch nichts über die Häuser und ihre Symbolik und hätte wohl einfach nur gedacht: "Okay, cool, dann eben Slytherin." Ob jemand eine nebensächliche Information rausrückt oder auch nicht rausrückt, kann eben den gesamten Verlauf der Geschichte in die gewünschte Richtung lenken.
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Sluggy

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Samstag, 27. Oktober 2018, 16:36

Ich glaube, in irgendeinem Interview hat Rowling mal bestätigt, dass Hagrid schlicht vergessen hat, Harry zu sagen, wie er auf Gleis 9 3/4 kommt.
:D 8) --knuddel--

Merlin1

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Samstag, 27. Oktober 2018, 18:42

Ist halt genauso wie: Hätte Harry es akzeptiert nach Slytherin zu kommen, wenn Ron ihm nicht vorher eingeredet hätte, dass dort nur angehende Schwarzmagier landen?

Schon Hagrid hat Harry in der Winkelgasse über die Hogwarts-häuser aufgeklärt
(Hufflepuffs sind angeblich Flaschen, besser Hufflepuff als Slytherin)

"And what are Slytherin and Hufflepuff?"
"School houses. There's four. Everyone says Hufflepuff are a lot o' duffers, but--"
"I bet I'm in Hufflepuff," said Harry gloomily.
"Better Hufflepuff than Slytherin," said Hagrid darkly. "There's not a single witch or wizard who went bad who wasn't in Slytherin. You-Know-Who was one."


Ausserdem wollte Harry wirklich mit Draco Malfoy in einem Haus sein und nebenbei noch mit ihm einen Schlafsaal teilen?

Es hätte nichts geändert, wenn Ron ihm nichts gesagt hätte, Hagrids Aufklärung und Dracos Arroganz haben bei Harry bereits einen negativen Eindruck hinterlassen und er hätte Slytherin nicht gewählt.

Wenn Harry aber von überhaupt keinem irgendeine Information über Slytherin bekommen hätte (kein Hagrid, kein Ron) - dann hätte Harry das Haus auch nicht gewählt, weil er Draco kennenlernte, nicht mit ihm in einem Haus sein wollte und lieber mit Ron in Gryffindor wäre.

Kurz: Harry hätte Slytherin nie gewählt, sein Wunsch, mit seinem Freund Weasley in Gryffindor zu sein wäre stärker gewesen als die Versuchung des Hutes (Du könntest groß sein..) - Harry hätte dem Hut denke ich widerstanden, selbst wenn er keine Ahnung über Slytherin hätte

Edit: Die einzige Möglichkeit, dass Harry Slytherin gewählt hätte, wäre die, dass

- Hagrid ihm nie etwas Negatives über Slytherin erzählt hätte
- Harry nie Draco kennenlernte
- Harry nie Ron kennenlernte

Da würde er der "Versuchung" des Hutes glaube ich nachgeben und Slytherin wählen.

Aber das sind nur meine doofen Gedanken.

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Merlin1« (27. Oktober 2018, 18:55)


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Samstag, 27. Oktober 2018, 18:55

Ach stimmt, habe ganz vergessen, dass Hagrid ihn auch schon zum Teil über die Häuser aufklärt. Aber interessant dass Hagrid meint, es hätte nie einen bösen Zauberer gegeben, der nicht in Slytherin war. Immerhin geht die magische Bevölkerung ja davon aus, dass Sirius Black so etwas wie Voldemorts rechte Hand war. Ob Rowling zu dem Zeitpunkt noch nicht die Geschichte um Sirius bzw. Peter im Kopf hatte? Oder berücksichtigt Hagrid einfach die Black-Gene, bei denen ohnehin die Zugehörigkeit zu Slytherin dominiert?
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Samstag, 27. Oktober 2018, 22:24

Wahrscheinlich hat Hagrid das geplappert, was die Gesellschaft behauptet - Slytherin ist böse, nur weil Schwarze Zauberer dort waren, dabei waren dort auch angesehene Zauberer wie Merlin, Slughorn, Snape oder Regulus und weitere, die aber ignoriert oder vergessen werden.

Genauso wie es bei den Nazis auch respektable Menschen gab wie Friedrich Paulus, Kommandant der 6. Armee bei Stalingrad, der sich dem Befehl des Führers, bis zum letzten Mann zu kämpfen, widersetzte und sich der Roten Armee freiwillig ergab, nur um die letzten deutschen Soldaten in Stalingrad zu beschützen.

Oder wie es bei den Muslimen nicht nur Attentäter gibt, sondern auch große Gelehrte wie Al-Charizmi (Erfinder der Algebra) oder Ibn Sina (Kanon der Medizin) gab.

Immerhin geht die magische Bevölkerung ja davon aus, dass Sirius Black so etwas wie Voldemorts rechte Hand war. Ob Rowling zu dem Zeitpunkt noch nicht die Geschichte um Sirius bzw. Peter im Kopf hatte? Oder berücksichtigt Hagrid einfach die Black-Gene, bei denen ohnehin die Zugehörigkeit zu Slytherin dominiert?

Ich denke, dass Sirius nicht zu der Kategorie "Dunkler Magier" zählt (in der Perspektive der Zauberer-gemeinschaft), denn er war doch nur angeblich
ein treuer Diener wie Bellatrix - ich denke, für Hagrid und die Gesellschaft war es egal, in welchen Häusern Voldemorts Diener waren.
Voldemorts Einfluss hätte jeden erreichen/überzeugen können, unabhängig, in welchen Haus der Todesser war...immerhin konnte er auch Dementoren, Riesen und Werwölfe rekrutieren.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Merlin1« (27. Oktober 2018, 22:32)


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Sonntag, 28. Oktober 2018, 00:47

Das sind sehr gute Beispiele. Auch wenn in der HP-Reihe nie direkte Bezüge auf die reale Welt hinsichtlich Geschichte, Popkultur oder allgemeines Geschehen genommen werden, wird einiges - in dem Falle Vorurteile gegen eine "böse" Randgruppe - auf eigene Art und Weise aufgegriffen. Das mit dem "angesehen" kann man bei Snape und Regulus aber nicht ganz so stehen lassen, denke ich. Snape wird von seinen Schüler sowieso gehasst, und bei weitem nicht alle Mitglieder der magischen Gemeinschaft, die Voldemorts erste Machtperiode erlebt haben, glauben, dass er sich von den Todessern abgewandt hat - auch wenn Dumbledores Wort schwer genug wiegt, ihn nicht offen zu verdächtigen. Regulus war auch nur als Todesser bekannt, dass er am Ende gegen Voldemort gearbeitet hat, wussten nur Kreacher und später Harry, Ron und Hermine.

Das Recht sich "Dunkler Magier" zu schimpfen haben ja nicht nur Zauberer, die tatsächlich in einer Machtposition sind, sondern all jene, die den dunklen Künsten allgemein verfallen sind. Es wird ja auch nach seinem Ausbruch aus Askaban vermutet, dass Black seinem "Meister" was schwarze Magie angeht in nichts nachsteht und der angeblich geplante Mord an Harry nur der erste Schritt sein wird, um Voldemorts Lücke zu füllen, nachdem er schon seine besten Freunde verraten und einen Massenmord am hellichten Tag begangen hat.
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Sonntag, 28. Oktober 2018, 02:16

Naja also Snape hat dennoch schon einen gewissen Rang finde ich- nicht nur unter den Slytherin- Schülern.
Im Lehrkreis und im Ministerium ist er sicher ziemlich anerkannt als Zaubertrankmeister, vielleicht als der beste seiner Zeit?...aber das ist so ziemlich das einzige, das mir aber auch einfällt, muss ich eingestehen, weil über seine Vergangenheit noch immer Skepsis herrscht.

Und Regulus...gut, bei ihm weiß ich auch nicht, wie seine schulischen Leistungen und sein Verhalten als Schüler waren -, wir wissen glaube ich nur, dass er ein gut aussehender Sucher gewesen ist und mehr nicht, oder?

Angesehene Slytherins waren glaube ich nur Merlin, Slughorn und Tom Riddle selbst - jedenfalls für die, die nie herausgefunden haben, dass Tom Voldemort wurde.

Das Recht sich "Dunkler Magier" zu schimpfen haben ja nicht nur Zauberer, die tatsächlich in einer Machtposition sind, sondern all jene, die den dunklen Künsten allgemein verfallen sind. Es wird ja auch nach seinem Ausbruch aus Askaban vermutet, dass Black seinem "Meister" was schwarze Magie angeht in nichts nachsteht und der angeblich geplante Mord an Harry nur der erste Schritt sein wird, um Voldemorts Lücke zu füllen, nachdem er schon seine besten Freunde verraten und einen Massenmord am hellichten Tag begangen hat.

Das würde ich tatsächlich auch so sagen.

Allerdings ist es aber auch so, dass die treuen Todesser Voldemort auch weiterhin dienen und gehorchen..Ich meine, wenn sie ihm angeblich in nichts nachstehen, dann würden sie doch versuchen, ihn zu stürzen umd selber die Macht zu übernehmen, oder?
Da es aber nie ein Todesser gemacht hat (ausser Regulus und Snape) ist es wohl eindeutig, dass Voldemort immer noch auf einen ganz anderen Niveau ist als Black, Lestrange usw. - vielleicht um Welten besser als sie.

Bei Hagrid habe ich das glaube ich verstanden.
Hagrid erwähnt Sirius deshalb nicht, weil dieser für Hagrid wohl eine Schande für Gryffindor darstellt- und Hagrid würde nie Gryffindor schlecht darstellen, auch wenn ein ehemaliger Gryffindor (Sirius) angeblich ein Diener von Voldemort war.

Ich denke, Hagrid hat versucht diese angebliche Tatsache zu ignorieren, weil es ihm peinlich war.

Und nach Sirius Tod wäre diese ganze Sache wohl nicht mehr so wichtig...nachdem er von Fudge für unschuldig erklärt worden war, gab es diesen angeblichen Diener von Voldemort eigentlich nie, der im Haus Gryffindor gewesen ist...ausser, die Gesellschaft würde von Pettigrew erfahren.

Alles in allem - gab es für die Zauberer- Gemeinschaft nie einen Nicht-Slytherin, der Voldemort gedient hat
(falls die Zauberer-Gemeinschaft nie etwas über Pettigrew erfährt)

Und somit hat Hagrid eigentlich -unbewusst-, nichts falsches gesagt.

Kopfschmerzen --confused--

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Merlin1« (28. Oktober 2018, 02:22)