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Merlin1

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1

Donnerstag, 4. Oktober 2018, 23:05

Hatte Dumbledore die Befugnis des Ministeriums, Harry zu den Dursleys zu bringen?

Auf Dumbledores Befehl hin wurde Harry zu den Dursleys gebracht.

Aber war Dumbledore überhaupt dazu berechtigt, den Jungen zu den Dursleys zu bringen?
Er kann doch nicht einen Jungen, der seine Eltern verloren hat, einfach so zu jemand anderen bringen, auch wenn es Verwandte sein sollen, oder?

Hat Dumbledore das Ministerium oder den Zaubergamot diesbezüglich befragt?

Was sind eure Meinungen?

2

Donnerstag, 4. Oktober 2018, 23:59

Ich denke schon, dass das Ministerium (zumindest ein pasr Tage später - ging ja alles relativ schnell) eingeweiht wurde. Das Ministerium hat bestimmt nichts dagegen gehabt, Hatty auf diese Art und Weise zu schützen, am Rad gedreht haben die ja erst nachdem Voldemort zurückgekehrt war und Fudge damit lediglich mehr als überfordert.

Grashüpfer

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3

Freitag, 5. Oktober 2018, 14:22

Darüber denkt man am besten gar nicht erst nach, denn in diesem Bereich hat sich Rowling wahnsinnig viel geleistet, was so einfach nicht passt.
Und zwar lässt sie die muggelige Seite der ganzen Sache vollkommen weg, obwohl doch Harry auch in der Muggelwelt gemeldet sein muss. Also wäre da zuallererst einmal das Jugendamt zuständig. Damit Dursley überhaupt irgendetwas unterschreiben darf, was Harry betrifft, hätte das Sorgerecht an ihn gehen müssen über ein Vormundschaftsgericht.
Falls die Dursleys Harry hätten adoptieren wollen, hätte es Gespräche beim Jugendamt und Besuche gegeben. Ohne all das, hätte Harry nie so lange bei den Dursleys leben können.
Aber Bürokratie passt halt nicht in ein Kinderbuch ;)
Seltsam, wie groß die Illusion ist, dass Schönes auch gut ist (Tolstoi)

Der Blutige Baron

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4

Freitag, 5. Oktober 2018, 15:13

Vielleicht solltest du dich erst über die rechtliche Lage in Großbritannien informieren, ehe du Rowling hier Fehler vorwirfst...
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

"Harry looked around; there was Ginny running towards him; she had a hard, blazing look in her face as she threw her arms around him. And without thinking, without planning it, without worrying about the fact that fifty people were watching, Harry kissed her."

Grashüpfer

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5

Freitag, 5. Oktober 2018, 15:38

Ich werfe ihr vor, dass sie diesen Teil schlicht vollkommen weggelassen hat, aber weil der erste Buchteil ein ausgesprochenes Kinderbuch ist, werfe ich ihr nicht mal das vor.
Das stimmt, ich kenne die Einzelheiten in GB nicht.
Nun ist England aber auch keine Bananenrepublik, wo einfach jeder ein Waisenkind sonstwo hinbringen kann und es lebt dann bei irgendwem anders. Auch in GB gibt es Bürokratie und Sorgerecht.
Der Child act 1989 regelt sehr genau, wer wie auf welche Kinder ein Auge hat, damit sie nicht mißhandelt werden. Tatsächlich achten die Behörden in GB und den USA oft sehr viel genauer auf die Zeichen und nehmen verwahrloste Kinder sehr viel schneller aus den Familien. In GB ist die Vernetzung von Schulen und Jugendamt/Sozialarbeiter sehr viel enger als in Deutschland. So dass eigentlich sogar Harry Harry hätte in der Schule auffallen müssen, wenn er stets unterernährt und in völlig unpassender Kleidung in die Grundschule kommt. Und damit er überhaupt in die Grundschule kommen kann, also angemeldet ist, muss man der Schulbehörde den Wohnsitz mitteilen, der nicht bei Harrys Eltern ist.
Auch kann nicht jeder Hinz und Kunz offizielle Zettel für die Kinder unterschreiben. Das muss ein Erziehungsberechtigter und das ist halt nun mal Vernon nicht, soweit man weiß.
Man weiß es ja nicht genau, weil sie Rowling nie darüber ausgelassen hat.
Aber wenn man sich halt Gedanken macht, ob Dumbledore ein Recht darauf hatte, Harry zu den Dursleys zu schicken, finde ich, sollte man auch mal über die Muggelseite nachdenken.
Denn mir scheint, dass Rowling sich weder über die Rechtmäßigkeit der einen noch der anderen Seite Gedanken gemacht hat.
Wie gesagt, unter Berücksichtigung, dass es ein Kinderbuch ist, brauchts das auch nicht inbedingt.
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6

Freitag, 5. Oktober 2018, 15:52

Vernon ist ja aber auf jeden fall als Harrys Erziehungsberechtigter gemeldet. McGonagall sagt ja das nur ein 'parent or guardian' diesen Hogsmeade Zettel unterschreiben darf.

Was Vernon ja zu seinem Vormund macht.

Deshalb ist das verwaltungstechnisch bestimmt alles mit dem Einwohnermeldeamt oder so abgeklärt --biggrin-- --biggrin-- --biggrin-- --biggrin-- --biggrin--

bringt die Geschichte ja aber nicht voran das zu wissen. Könnte man bestimmtnoch nen ganzen Band zu schreiben 'Harry Potter und die Verwaltung vom Jugendamt' oder so

(Und die Dursleys sind doch sooo korrekte Leute, das hat die vom Jugendamt halt diiiiirekt überzeugt, da brauchten die nicht mal ein zweites mal kommen haha)

Vincent Delacroix

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7

Freitag, 5. Oktober 2018, 17:05

Zwischen dem Abend, an dem Harry vor der Tür der Dursleys abgelegt wird bis zu seinem aufwachen am Morgen von Dudleys Geburtstag liegen zehn (!) Jahre. Selbstverständlich wird sich in dieser Zeit irgendjemand um den Papierkram gekümmert haben, aber ich bin da auf Grashüpfers Seite: Wen interessiert so etwas in einem Kinderbuch? Es ist ja schließlich auch alles geregelt, dass muggelstämmige Kinder Hogwarts besuchen können, ohne das irgendwelche Ämter rumschnüffeln, wo diese ihre Schulpflicht erfüllen.
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Der Blutige Baron

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Freitag, 5. Oktober 2018, 17:17

Nun ist England aber auch keine Bananenrepublik, wo einfach jeder ein Waisenkind sonstwo hinbringen kann und es lebt dann bei irgendwem anders. Auch in GB gibt es Bürokratie und Sorgerecht.

Es gibt in England keine Meldepflicht, kein Einwohnermeldeamt und keine Ausweispflicht und Harry ist das Kind zweier Leute, die für die Muggelwelt nicht existent waren und versteckt für die magische Welt lebten. Insofern verstehe ich nicht ganz, was du mit dem Fehlen der Muggelseite aussagen willst. So offensichtlich unmöglich wie du es hier darstellen möchtest ist es nicht, dass die Muggelwelt schlicht nix von Harry Potter wusste.

Ansonsten schließe ich mich Vincent an. Was nötig war (und das ist weniger, als du denken magst) wird sicher irgendwann in den 10 Jahren erledigt worden sein.

@secret-keeper: Die Äußerung von McGonagall tut nix zur Sache. Hier geht es ja um ein Dokument der magischen Welt. Insofern müsste Vernon nur Harrys zauber-rechtlicher Vormund sein. Das sagt über seinen Status in der Muggel-Welt nicht wirklich was aus...
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

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9

Freitag, 5. Oktober 2018, 17:23

Es gibt aber auch in GB ein Kindergeld.
Und ein Platz in einer Schule kostet in Deutschland durchschnittlich 9000 Euro pro Jahr pro Kind, das der Staat bezahlt. In England wird es nicht viel anders sein.
Sobald es um Geld geht, werden Behörden ein wenig ekelhaft.
Sie zahlen nicht einfach Kindergeld aus, nur weil Vernon gerne eins für Harry hätte.
Und man kann nicht einfach einer Schule ein Kind auf die Türmatte stellen. Wenn Harry also in einer Grundschule war und das war er, weil er sonst in Hogwarts weder lesen noch schreiben könnte, dann muss er dort irgendwo angemeldet gewesen sein.
Also wusste die Muggelwelt von ihm
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Merlin1

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Freitag, 5. Oktober 2018, 22:13

Natürlich wusste die Muggelwelt über Harrys Existenz...immerhin kannte der Premierminister Harry Potter vom Hören durch Fudge.

Ich bin mir sicher, dass sich der Premierminister danach bei den Muggel-Behörden informiert hat, wer dieser Harry Potter denn ist, wo er wohnt, wer seine Familie ist usw.

Der Blutige Baron

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Samstag, 6. Oktober 2018, 00:49

Ein jeder Premierminister weiß von der Existenz einer geheimen Parallelwelt! Warum sollte er sich da für eine bestimmte Person aus dieser Parallelwelt interessieren? Der Premierminister hat sicher besseres zu tun.
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

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Samstag, 6. Oktober 2018, 01:34

Okay!

Fudge spricht mit dem Premierminister über Harry, weil dieser angeblich der Auserwählte ist, der sowohl der Zauberer - als auch der Muggel-Welt den Frieden bringen soll und dabei alles wieder in Ordnung bringt.

Allein deshalb hätte der Premierminister Interesse gehabt, etwas über diesen Jungen herauszufinden, der die ganzen Muggel-Probleme in England lösen soll.