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1

Montag, 2. Juli 2018, 11:15

Welche Art von Zeitreisen zieht ihr vor?

Ich kenne nur drei Film/Serien-Universen, in denen Zeitreisen eine große Rolle spielen. Ich bin mir sicher, dass die meisten von euch außer HP die anderen zwei Franchises auch kennen oder zumindest davon gehört haben.

1) Harry Potter
2) Terminator
3) Dragonball Z


Ich schreibe kurz noch auf, wie die Zeitreisen dort funktionieren.

Harry Potter
Im 3. Band warnt Granger Potter davor, bei ihrer Zeitreise die Vergangenheit zu verändern und betont, dass sie von niemanden gesehen werden dürfen.
Im Cursed Child brechen Albus und Scorpius zwar diese beiden Regeln, sprich sie werden bei ihren Zeitreisen sowohl von anderen gesehen und verändern dazu noch die Vergangenheit, aber Rowling hat das sicher so gemacht, um dem Leser zu zeigen, welche gravierenden Folgen entstehen, wenn die Vergangenheit verändert wird.

Terminator
Im Jahr 2029 kämpft die künstliche Intelligenz Skynet mit ihrer Armee von Cyborgs gegen die letzten Überlebenden der Menschen in einer postapokalyptischen Welt.
Skynet schickt einen Terminator zurück in das Jahr 1984, um die Mutter des Rebellen-Anführers John Connor zu töten. Somit würde John Connor niemals geboren werden.
John Connor erfährt von dem Plan und schickt ebenfalls jemanden zurück in das Jahr 1984, seinen Freund Kyle Reese. Dieser Soldat soll Connors Mutter vor dem Terminator beschützen.
Es passiert aber so, dass Kyle in der Vergangenheit mit Johns Mutter schläft und somit John Vater wird, obwohl der originale John einen anderen Vater gehabt hatte.
Der Terminator tötet Kyle, wird dann aber selber von Johns Mutter vernichtet.
John Connor wird geboren, es kommt wieder zum atomaren Krieg zwischen den Menschen und Skynet.
Im 4. Teil sieht John Connor dann den jungen Kyle, der kurz nach Beginn des Krieges geboren wird- seinen Vater.

Die Terminator-Franchise arbeitet noch mit vielen anderen alternativen Timelines. In jedem Sequel entsteht eine andere Zeitlinie. Nach dem 2. Teil leben John und seine Mutter in Frieden, der Krieg ist nie passiert und im 3. Teil heißt es, seine Mutter wäre an Leukämie gestorben und der Krieg sei nur hinausgezögert worden.

Verwirrend wie das ist, wird es mit dem 5. Teil "Genysis" noch verwirrender.


Dragonball Z
Ein Junge namens Trunks kommt aus der Zukunft in die Vergangenheit, um Goku und seine Freunde vor den zwei Cyborgs zu warnen, die in Trunks Zeit die Welt tyrannisieren und die bald auch in Gokus Zeit kommen werden.

Aktuell existieren in "Dragonball Super" mehr als 7 Zeitlinien - eine wurde vom Omni-König sogar komplett ausgelöscht, als ob es sie nie gegeben hätte.

Also, welche Zeitreisen findet ihr an besten?

Ich finde persönlich die Zeitreise im 3. Band logisch und einfach.
Man darf die Vergangenheit nicht verändern und bei einer Zeitreise von niemandem gesehen werden.
Wobei ich noch immer nicht verstehe, woher der Potter auf der andren Seite des Sees erschien, um den anderen Potter zu retten. Aber na gut.
The Cursed Child hat versucht, zu zeigen was passiert, wenn die Vergangenheit verändert wird. Ein guter Erfolg von Rowling und CO.

Bei Terminator und Dragonball Z kann ich es ja verstehen, dass Zeitreisen in die Vergangenheit gemacht werden, um die Vergangenheit zu verändern, damit die Apokalypse der Zukunft verhindert wird.
Nur erzeugen diese Handlungen dutzende weitere alternativen Zeitlinien und Paradoxien, bis es so verwirrend wird, dass man den Überblick verliert.

Ich bin gespannt auf eure Meinungen.

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2

Montag, 2. Juli 2018, 11:52

Nur erzeugen diese Handlungen dutzende weitere alternativen Zeitlinien und Paradoxien, bis es so verwirrend wird, dass man den Überblick verliert.
Genau deswegen sollte man Zeitreisen vermeiden --biggrin--
Glaube, es kommt darauf an, was man mit Zeitreisen bezwecken möchte. Zeitreisen unternimmt man um die Vergangenheit zu verändern oder um mehr Zeit zur Verfügung zu haben. Ich hätte gerne einfach nur mehr Zeit und damit ist ein Zeitumkehrer, wie ihn Hermine besaß, ausreichend. Die Vergangenheit nach belieben zu ändern, geht meistens nie gut aus. Und meistens wird genau das im Zusammenhang mit Zeitreisen thematisiert.
Wenn man mehr (Lebens-)Zeit haben möchte, wäre ein weiteres Mittel einfach auf Schlaf verzichten zu können. Die Auswirkungen dessen auf den menschlichen Körper (abgesehen von fehlender Regeneration fehlt auch das unterbeusste Verarbeiten von tagsüber gesammelten Informationen und die damit verbundenen Träume) sind durchaus auch Thema in anderen Büchern und Serien.

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3

Montag, 2. Juli 2018, 16:05

Hm also wenn ich durch die Zeit reisen könnte, dann würde ich es wohl eher aus wissenschaftlichem Interesse. Ich würde mir gerne ansehen wie das wirklich war...die Dinosaurier, die Steinzeit, die Antike usw. ich glaube, dass einige Kinderbücher dazu exestieren...ich meie mich zu erinnern, dass Hexe Lilly das so macht.

4

Montag, 2. Juli 2018, 17:23

Hm also wenn ich durch die Zeit reisen könnte, dann würde ich es wohl eher aus wissenschaftlichem Interesse. Ich würde mir gerne ansehen wie das wirklich war...die Dinosaurier, die Steinzeit, die Antike usw.

Oh, das würde ich gerne auch machen wollen.
Allerdings habe ich letztens darüber etwas gelesen, was mich zum Nachdenken gebracht hat.

In dem Artikel, den ich laß, ging es auch um das Zeitreisen aus wissenschaftlichem Interesse. Allerdings stand z.B dort, dass, falls es eine Zeutmaschine gehen sollte, welche einen Menschen 65 Millionen Jahre zurück in die Zeit der Dinosaurier reisen kann, jene Reise fehlschlagen würde.

Angenommen, du gehst tatsächlich 65 Mio. Jahre zurück.
Du steigst aus der Zeitmaschine aus, doch im selben Moment verschwindest du wieder. Einfach so. Dich gibt es nicht mehr.
Der Grund sei, weil es zu der Zeit der Dinosaurier höchstwahrscheinlich noch keine Menschen gab. Und wo es keine Menschen gibt, kannst du nicht existieren.
Eine höhere Instanz - nennen wir sie "Gott"-, würde deine Reise in die Zeit der Dinosaurier verhindern.
Ein weiterer Grund wäre, dass das Wissen des Menschen begrenzt ist und dass das Geheimnis der Dinosaurier weiterhin ein Mysterium bleibt.
Denn Gott/die Natur oder was auch immer hat uns Fossilien zur Forschung hinterlassen.

Oder wenn du z.B 2000 Jahre zurück gehst, um Jesus zu sehen.
Du würdest zwar alle anderen Juden in Palästina sehen, du würdest Petrus und die anderen Jünger sehen, aber nicht Jesus.
Die Person Jesu wäre für dich unsichtbar, nicht aber für die anderen Menschen dieser Zeit.
Auch hier ein ähnlicher Grund.
Jesus- wenn das wahr sein solltet-, war ein Heiliger, ein Prophet, der Sohn, der Messias usw. ist. war und nur zu den Menschen seiner Zeit zählte und nicht zu Leuten, die aus der Zukunft kommen.
Ob das so wäre, ist natürlich nicht beweisbar.

Ich halte aber auch nicht viel von dieser Theorie.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Merlin1« (3. Juli 2018, 09:45)


5

Montag, 2. Juli 2018, 19:14

Die Theorie finde ich irgendwie unsinnig. Wieso sollte die Zeitmaschiene verschwinden? Das einzige Risiko das ich sehe ist, dass man ausversehen genau da landen kann wo ein Dinosaurier seinen Fuß hinsetzt und das Ding dann Schrott ist. Aber es geht ja leider sowieso nicht :-(

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6

Dienstag, 3. Juli 2018, 08:15

Oder man direkt auf dem Urvorfahren der Säugetiere landet und dann existiert man wirklich nicht mehr --biggrin--
Die Vorstellung von Zeitreisen verursacht nur Kopfschmerzen. Es ist aber trotzdem spannend.

Dass es zur Zeiten der Dinosaurier keine Menschen gab, ist klar. Je nachdem, wann man aufschlagen würde, gibt es immerhin schon kleine nachtaktive Säugetiere. Trotzdem klingt die beschriebene Theorie sehr absurd; auch dass man Jesus nicht sehen würde, aber alle anderen.

Aus wissenschaftlichem Interesse in die Vergangenheit zu reisen, ist auch ein guter Grund. Aber was ist, wenn man etwas feststellt, z.B. ein historisches Ereignis, das unsere Gesellschaft stark geprägt hat, und man entdeckt, dass es sich ganz anders verhalten hat. Was dann? Die Konsequenzen kann man sehr schlecht einschätzen.

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7

Dienstag, 3. Juli 2018, 09:54

Nun, die Frage ist aber auch: kann ich denn als Reisender mit diesem neuen Wissen in meine eigene Zeit zurück?

Wenn ja, dann wäre das gut, denn dann könnte mir die ganze Welt glauben, falls ich einige Beweisstücke aus der Vergangenheit bringe, z. B die genaue Lage von Atlantis und ein Beweis seiner Existenz.
Falls es ein Wissen sein sollte, dass lieber geheim bleiben sollte, kann ich das in meiner Zeit für mich behalten, um die Menschen nicht in Gefahr oder so zu bringen.

Wenn ich aber etwas sehr interessantes gefunden habe, es unbedingt in meiner Zeit meinen Mitmenschen mitteilen möchte und dann merke, dass bei meiner Zeitmaschine entweder der Tank leer ist oder dass ich aus welchem Grund auch immer nicht in meine eigene Zeit zurück reisen kann, dann bin ich gleich doppelt frustriert.
Einmal, weil ich in einer anderen Zeit festsitze, nie mehr in meine eigene Zeit zurück kann und weil die Menschen aus meiner Zeit nie jenes Geheimnis lüften werden.

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8

Dienstag, 3. Juli 2018, 10:49

Wenn ja, dann wäre das gut, denn dann könnte mir die ganze Welt glauben, falls ich einige Beweisstücke aus der Vergangenheit bringe, z. B die genaue Lage von Atlantis und ein Beweis seiner Existenz.
Das wäre unverfänglich. Zumindest sehe ich kein Problem, wenn es um Atlantis geht. Wenn man keinen Beweis findet, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass es nie existiert hat (verhält sich auch bei anderen Dingen so). Man ist dann genauso schlau wie vorher. Aber das gehört zur Wissensgenerierung dazu.


Falls es ein Wissen sein sollte, dass lieber geheim bleiben sollte, kann ich das in meiner Zeit für mich behalten, um die Menschen nicht in Gefahr oder so zu bringen.
Was machst du aber, wenn es der einen Partei nützt und einer anderen gleichzeitig schadet? Dann befindest du dich persönlich als Zeitreisender in einer verzwickten Situation. Bedeutet, du musst entweder mit dem bisherigen Zustand leben wider besseren Wissens oder du "korrigierst" es, kannst aber kaum abschätzen, wie sich das dann auswirkt (Krieg, etc.). Das möchte ich dann doch nicht erleben.

Irgendwo in der falschen Zeit zu stranden, ist schon übel. Stell dir aber vor, du reist in der Zeit und durch eine unbedeutende Handlung (z.B. erhalten die Menschen in der Zeit zufällig Zugang zu deiner Technologie, Smartphone oder sonst was) veränderst du die Zeit. Dann kehrst du in deine Zeit zurück und stellst fest, alles ist anders. Dann reist du wieder zurück, versuchst es zu korrigieren usw. Das wird in HP und das verwunschene Kind explizit beleuchtet. Zu diesem Thema gibt es auch ausreichend SF Literatur, wo ganze Völkergruppen ihr Leben damit zubringen die "originale" Zeitlinie wieder herzustellen und suchen nach dem Auslöser.

Also ich sehe da mehr Probleme als Nutzen.

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9

Dienstag, 3. Juli 2018, 11:27

Es kommt immer auf viele Faktoren an.
- ist meine Zeitmaschine noch tüchtig?
- kann ich mehrere Leute mit auf eine Zeitreise nehmen?
- habe ich authentisches Beweismaterial?
- halten die Leute mich für einen Spinner oder glauben sie mir?
- gibt es noch genug Ressourcen für eine weitere Reise?
- kann ich überhaupt noch z. B nach Atlantis zurück reisen?
- vielleicht bin ich in der Vergangenheit nicht mehr willkommen
- was sind die Folgen?

Insofern, ja, kann man nie genau sagen, was passieren wird.

Was machst du aber, wenn es der einen Partei nützt und einer anderen gleichzeitig schadet? Dann befindest du dich persönlich als Zeitreisender in einer verzwickten Situation. Bedeutet, du musst entweder mit dem bisherigen Zustand leben wider besseren Wissens oder du "korrigierst" es, kannst aber kaum abschätzen, wie sich das dann auswirkt (Krieg, etc.). Das möchte ich dann doch nicht erleben.

Wäre ich eine bekannte Persönlichkeit, dann würde ich versuchen, die Welt von diesem und jenen zu überzeugen. Das Image wäre eben da.
Aber als normaler Mensch? Keiner ausser meiner Familie und einigen Bekannten würde mir glauben. Die Politiker würden mich für einen Spinner halten, auch wenn ich Beweise hätte. So sehe ich das.
Obwohl, ja, das Leben mit dem Wissen dann wirklich schwer sein würde.

Stell dir aber vor, du reist in der Zeit und durch eine unbedeutende Handlung (z.B. erhalten die Menschen in der Zeit zufällig Zugang zu deiner Technologie, Smartphone oder sonst was) veränderst du die Zeit. Dann kehrst du in deine Zeit zurück und stellst fest, alles ist anders.

Das ist nur eine Theorie in der Wissenschaft.
Die andere besagt, dass alles, was ich in der Vergangenheit verändere, keine Auswirkung auf meine eigene Zeit -also die Zukunft-, hat.
Ehrlich gesagt finde ich diese Theorie sogar etwas besser.

Aber wenn wir bei deinem Beispiel bleiben, dann würde ich entweder unauffällig sein oder mich ihrer Zeit anpassen.
Hermines Worte haben sich tief bei mir eingeprägt: die Vergangenheit darf/sollte nicht verändert werden oder desgleichen.
Auch wenn ich glaube, dass Veränderungen in der Vergangenheit keinen Einfluss auf unsere Zeit haben.

Grashüpfer

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Dienstag, 3. Juli 2018, 16:58

Vielleicht kennt jemand von euch die Outlander-Reihe von Gabaldon?
Da reist die Protagonistin 200 Jahre zurück durch einen Steinkreis, der zu manchen Zeiten im Jahr für Menschen mit einem entsprechenden Talent "offen" steht.
In dem Buch geht man davon aus, dass man große Ereignisse nicht verändern kann, oder wenn man sie verändert, dann so, wie sie später auch wirklich passieren. Das passt auch zu HP und den Zeitumkehrer. Da retten sie Seidenschnabel beim zurückgehen, der in der im ersten Durchgang auch schon gerettet war, sie wussten es nur nicht. Sie haben also etwas verändert, was schon ursprünglich so stattfand. Kleine Dinge, die keine Rolle spielen, kann man ändern.
Die Frau in Outlander lebt jahrelang in der Vergangenheit und passt sich an. Sie kann ihr fortschrittliches Wissen zB in Bezug auf Bakterien und Händewaschen bei Geburten anwenden, gibt zB einer schottischen Familie den Tipp, Kartoffeln anzubauen, weil eine Hungersnot kommen wird. Das birgt aber halt die Gefahr, als Hexe angesehen zu werden.
Ich fand das Konzept gut
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Mittwoch, 4. Juli 2018, 11:25

Die andere besagt, dass alles, was ich in der Vergangenheit verändere, keine Auswirkung auf meine eigene Zeit -also die Zukunft-, hat.

Ehrlich gesagt finde ich diese Theorie sogar etwas besser.
Denke, dass dann einfach mehrere Zeitlinien entstehen. Die Theorie existiert ja durchaus auch, dass jedes Mal, wenn wir eine Entscheidung treffen, ein neues (Parallel-)Universum entsteht. Die Idee finde ich eigentlich ziemlich spannend auch wenn das die Vorstellungskraft eines einzelnen sprengt. Ich gebe dir aber in dem Punkt recht, ändere ich etwas in der Vergangenheit, bleibe aber in meiner Zeitlinie, ändert das nichts in der Gegenwart. Erst wenn ich anfange zwischen den Universen zu wechseln, wird es verrückt - abgesehen davon, dass ich zwei Mal existieren würde. Man könnte sich also als Person A aus Universum A selbst als Person B in Universum B beobachten, die bei einer Entscheidung mit zwei möglichen Ausgängen die andere Wahl getroffen hat. --wacko--

@Grashüpfer:
Klingt spannend, der historische Kontext gefällt mir --smile--

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Mittwoch, 4. Juli 2018, 11:59

nIch hab diese Sache mit den Paralleluniversen nie kapiert
Weil ich etwas tue, was die Zukunft ändert, ploppt ein zweites Universum auf? Mit der Masse der Erde, der Sonne und der ganzen Sonnen und Planeten? Wo sollte die ganze Materie herkommen und wo hat das Platz?
Bleibt der Verweis auf eine Paralleldimension, doch was das eigentlich sein soll, kapier ich auch nicht
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13

Mittwoch, 4. Juli 2018, 11:59

@merlin1
Uuuuuunbedingt "Doctor Who" mal anschauen ;) --whistling--
I solemnly swear that I am up to no good

14

Mittwoch, 4. Juli 2018, 12:39

nIch hab diese Sache mit den Paralleluniversen nie kapiert
Weil ich etwas tue, was die Zukunft ändert, ploppt ein zweites Universum auf? Mit der Masse der Erde, der Sonne und der ganzen Sonnen und Planeten? Wo sollte die ganze Materie herkommen und wo hat das Platz?
Bleibt der Verweis auf eine Paralleldimension, doch was das eigentlich sein soll, kapier ich auch nicht


Stell dir das in etwa so vor
https://www.google.de/search?q=multivers…Lu58yKPWzMw8PM:

Diese Parallelwelten/Paralleluniversen gibt es (angeblich), sprich sie werden nicht erschaffen, weil sie schon da sind.

Manchmal passiert es, dass zwei Parallelwelten/Universen aneinander stoßen. In etwa so:
https://www.google.de/search?q=multivers…23vHMOrAQ0y0xM:

In deinem Alltag kann es passieren, dass du zufällig in ein anderes Universum gelangst, ohne es zu wissen.
Deshalb entstehen auch diese Mandela-Effekte.

Einige Menschen meinen Mandela sei an diesen seinem Todestag 5/15(?) Dezemner 2013 gestorben, während andere Leute sagen, dass er schon vor 30 Jahren in dem Gefängnis starb.

Warum ist das so?

Weil Mandela in einer anderen Welt tatsächlich im Gefängnis starb und von dort nie freigelassen wurde.
Und wenn jetzt ein Mensch zufällig aus Universum A nach Universum B kommt und dort erfährt, dass Mandela im Gefängnis starb, wird er den Kopf schütteln und sagen, dass Mandela doch am 5/15(?) Dezember 2013 starb - weil es in seinem Universum A so passiert ist, nicht aber in Universum B.

Hoffentlich konnte ich etwas Licht ins Dunkel bringen.

Hier meine Quelle:
https://m.youtube.com/watch?v=zfYuCrWewd8

@merlin1
Uuuuuunbedingt "Doctor Who" mal anschauen

Was ist das denn? :/
Ein guter Film? ^^

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Merlin1« (4. Juli 2018, 12:47)


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15

Mittwoch, 4. Juli 2018, 13:14

Die Vorstellung, dass Universen wie Blasen nebeneinander schweben, hinkt ja schon daran, dass man dann aus dem einen rein in das andere fliegen können müsste.
Grundsätzlich verstehe ich, dass es in anderen "Dimensionen" andere Universen geben könnte, die man sich aufs menschliche Hirn runtergebrochen, das Schwierigkeiten hat mit mehr Dimensionen als vier, als Blasen vorstellen kann.
Ich verstehe nur nicht, wieso man dann davon ausgehen könnte, dass im Paralleluniversum dasselbe passiert, dieselben Menschen/Hunde/Giraffen leben, wie in unserem. Wieso sollte das so sein?
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Mittwoch, 4. Juli 2018, 23:02

Nun, über etwas zu spekulieren, das (noch) nicht bewiesen wurde, führt nie zu ganz zufriedenen Antworten.

Ich finde, dass die Vorstellung, dass es in einem Paralleluniversum z.B genau den selben Grashüpfer gibt wie gerade hier im Forum, aber etwas anders ist als das Original, gewiss ihren Reiz hat.

Vielleicht ist in einer anderen Welt gerade Donald Trump ein Baseballspieler, Joachim Löw der Trainer der Deutschen Basketball-Mannschaft oder Dieter Bohlen ein Schriftsteller.

Das ist doch ziemlich interessant.

Aber warum das so sein sollte?
Letztendlich sind das alles nur Hypothesen, vielleicht gibt es uns doch nur einmal.

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Donnerstag, 5. Juli 2018, 10:45

Genau das meine ich --biggrin-- Das ist schon wieder so abgedreht, dass das die Vorstellungskraft übersteigt.
Gerade eben, weil es vielleicht Universen gibt, die unserem sehr ähnlich sein könnten und wiederum andere, in denen die Menschheit vielleicht auch gar nicht mehr existiert oder auch nie existiert hat.
Das ist schon schwer vorstellbar, wenn man sich auf der gleichen Zeitlinie aufhält. Noch komplizierter wird es dann, wenn man durch die Zeit reist, was eigentlich der Ausgangspunkt der Diskussion war.

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Donnerstag, 5. Juli 2018, 11:14

Deswegen kann ich mir zwar vorstellen, dass es Zeitreisen gibt, auf einer Zeitlinie, wie bei Outlander oder Harry Potter.
Ich kann mir auch vorstellen, dass es eventuell Paralleluniversen gibt, allerdings halt solche, wo es ganz anders aussieht als hier und keine Doppelgänger rumlaufen. Eher wie auf anderen Planeten.
Aber Parelleluniversen in denen es genauso aussieht wie hier mit den gleichen Menschen, wo man dann als Zeitreisender nicht nur in der Zeit sondern in Paralleluniversen herumhüpft, das glaub ich nicht.
Und ich finde sowas auch in Geschichten und Filmen nicht gut, weil es erstens so abstrus ist und zweitens völlig verwirrt und die Story unnötig verkompliziert
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19

Donnerstag, 5. Juli 2018, 12:27

Wenn ich noch etwas anderes hinzufügen könnte:

Ich habe einen anderen Thread unter " Sonstiges zu den Büchern" erstellt mit dem Thema, ob es vielleicht Albus Potter selbst gewesen ist, der im 3. Band den Patronus am See einsetzte und somit Harry, Hermine und Sirius rettete aufgrund des Zeitumkehrers, den er im 8. Band besitzt und mit den er hier und dort reist.

Meine gefundene Theorie aus dem Netz mit Quellenangabe/Link in jenem Thread geht aber auch davon aus, dass die gesammte Zeit ab Band 1 bis Band 7 nur eine alternative Zeitlinie darstellt, erschaffen durch Albus' Zeitreisen.

Die originale Zeitlinie beginnt erst wirklich beim Cursed Child - und in dieser originalen Zeitlinie wurde Wurmschwanz gefangen genommen, Sirius lebte als freier Mann und einen Dementoren-angriff am See gab es nie.

Erst durch Albus' Erscheinen an jenen Abend wurde die Zeitlinie der 7 Bänder erschaffen.

Es würde mich freuen, wenn wenigstens einer darauf antworten würde, denn ich habe mir wirklich Mühe gemacht etwas Interessantes für alle zu schreiben. By the way, diese Theorie habe nicht ich erfunden.

Ich hoffe, ihr habt Zeit und schaut mal vorbei --smile--

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Merlin1« (5. Juli 2018, 12:33)