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Montag, 16. April 2018, 22:37

Haben die schwarzen Schachfiguren Ron geholfen, die Partie zu gewinnen?

Guten Abend,

ich wollte etwas zu Rons Schachpartie fragen, wenn das in Ordnung ist.

Immer wenn Ron und Harry gegeneinander Schach spielen, lesen wir im Buch, dass die Schachfiguren anscheinend sprechen können bzw. dass sie zu Ron bereits großes Vertrauen haben und nicht meckern, wenn er mal einen schwachen Zug macht oder Ähnliches.

Ergo
die Schachfiguren können sprechen und dem Spieler Tipps geben

Nun zu dem großen Schachbrett von McGonagall unter der Falltür
Mir fällt es schwer zu glauben, dass Ron Weasley es alleine geschafft hat, zu gewinnen.

Gründe
- Ron hatte wenig Zeit (Snape konnte in jeder Minute den Stein bekommen)
- Ron stand unter Druck - es ging um Leben oder Tod
- Ron musste gewinnen - ansonsten wäre alles umsonst gewesen
- Ron musste Harry und Hermine davor bewahren, von den weißen gegnerischen Schachfiguren geschlagen zu werden/ sie vor den Tod beschützen
- Ron musste quasi gegen McGonagall kämpfen

Ich zweifle nicht an Rons großen Fähigkeiten als Schachspieler.
Aber selbst er als 12-jähriger Junge bätte unter solchen Umständen unmöglich(?) gewinnen können - vorallem nicht gegen McGonagalls Aura/Spielstil.
McGonagall ist ca. 60 Jahre älter als er und hat viel mehr Erfahrung.
Ron war gewiss ein guter Spieler, aber eben kein Bobby Fischer, kein Garry Kasparow oder Magnus Carlsen.

Wie hat er trotzdem gewonnen?
- jetzt ohne Plotgründe

Ich denke, dass Ron es geschafft hat, die schwarzen Schachfiguren von seinen Fähigkeiten als Spieler zu überzeugen, sodass die schwarzen Schachfiguren ihm Tipps gaben, um zu gewinnen.
Und zwar durch Gedankenübertragung/Telepathie.
Ist das möglich? Was denkt ihr?

Harry und Hermine haben davon wahrscheinlich nichts mitbekommen, weil sie selbst ziemlich unter Druck standen und Angst hatten.

Kurz:
Ich kann es einfach nicht glauben, dass es ein 12 - jähriger Junge wirklich alleine geschafft hat, einen ca. 60 Jahre älteren Gegner (McGonagall) zu besiegen.
Er muss wirklich Hilfe von den Schachfiguren bekommen haben.

Natürlich kann ich mich auch irren.
Aber ich würde mich über eure Meinung freuen.

Vielen Dank.

Der Blutige Baron

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2

Montag, 16. April 2018, 23:00

Das Buch sagt er hat selbst gewonnen, also hat er selbst gewonnen. Es gibt - für mich zumindest - keinerlei Anlass das zu hinterfragen oder einen Weg zu ersinnen, wie er es doch hat schaffen können, denn das Buch lässt dafür an dieser Stelle in meinen Augen keinen Raum.
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

"Harry looked around; there was Ginny running towards him; she had a hard, blazing look in her face as she threw her arms around him. And without thinking, without planning it, without worrying about the fact that fifty people were watching, Harry kissed her."

Severus Snape

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3

Montag, 16. April 2018, 23:46

Ich gehe auch davon aus, dass Ron es tatsächlich selbst geschafft hat. Er spielte offensichtlich schon länger Schach (wohl öfter mit seinen älteren Geschwistern etc, damit hatte er anscheinend öfter ältere Gegner).
"Und Crabbe, lockern Sie Ihren Griff etwas. Wenn Longbottom erstickt, bedeutet das eine Menge zähen Papierkram, und ich fürchte, ich müsste es in Ihrem Zeugnis erwähnen, sollten Sie sich je um eine Stelle bewerben."
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4

Montag, 16. April 2018, 23:49

Ich gehe auch davon aus, dass Ron es tatsächlich selbst geschafft hat. Er spielte offensichtlich schon länger Schach (wohl öfter mit seinen älteren Geschwistern etc, damit hatte er anscheinend öfter ältere Gegner).


Das sehe ich auch so, aber es ist immerhin McGonagalls Spielstil/Aura/ Präsenz gewesen, gegen die er gespielt hat.
Und McGonagall ist ca. 60(!) Jahre älter als er.

Aber wenn man das mit der Logik im Buch vergleicht, dann war Ron einfach nur ein Genie.

Severus Snape

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5

Montag, 16. April 2018, 23:54

Das sehe ich auch so, aber es ist immerhin McGonagalls Spielstil/Aura/ Präsenz gewesen, gegen die er gespielt hat.
Und McGonagall ist ca. 60(!) Jahre älter als er.

Aber wenn man das mit der Logik im Buch vergleicht, dann war Ron einfach nur ein Genie.
Naja ich stelle mir den Zauber ein bisschen wie beim Schachcomputer vor. Es ist alles durchgerechnet, ähnlich wird so ein Zauber sicherlich funktionieren und da kann man nicht alle Möglichkeiten berücksichtigen bzw. Ron kann in Livetime natürlich besser und zeitnaher reagieren. Es wäre sicherlich anders ausgegangen, wenn beide von Angesicht zu Angesicht gespielt hätten. --biggrin--
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6

Dienstag, 17. April 2018, 07:00

Mal kurz außerhalb der Frage:
McGonagall war im ersten Band Mitte bis Ende fünfzig, also circa 40 Jahre älter

Ich wollte es nur mal erwähnen! ;-)
Warum ich in Physik keine 1 hab? Was bringt mir das denn als Zauberer? --wink--

Grashüpfer

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7

Dienstag, 17. April 2018, 07:02


Und McGonagall ist ca. 60(!) Jahre älter als er.

ich glaube, ich sehe die Logik in diesem Argument nicht ganz
Das Alter sagt doch nichts aus.
Ich bin sicherlich viel älter als du, das heißt noch nicht, dass ich alles besser kann als du.
Ich spiele zB sehr viel schlechter Klavier als sehr viele 10jährige, wenn die schon mit 6 angefangen haben und ich ebenfalls erst seit vier Jahren spiele.
Es kommt doch nicht auf McGonagalls Alter an, sondern seit wann sie Schach kann und wie viel Schach sie normalerweise spielt.

Ich habe mir auch schon überlegt, ob die ganze Reihe von Maßnahmen, die da als Schutz aufgebaut wurden, nicht in erster Linie dazu da sind, jemanden so zu verlangsamen, dass Dumbledore und Kollegen rechtzeitig runterkommen können, um den Eindringling aufzuhalten. Denn besonders schwer sind die Aufgaben ja alle nicht. Sie sollen also auch nicht unlösbar sein, sonst wird der Eindringling nur grantig und sprengt sich durch die Wände oder sowas. So aber denkt er nur, ja so schwer ist das nicht, da komm ich unauffällig durch.
Dann würde ein sehr guter Schachspieler (falls McGonagall sehr gut ist), es nicht so schwer machen, dass nur ein Genie durchkommt, sondern nur so schwer, dass ein durchschnittlicher Soieler denkt, er schaffts und dann genug das Zeitgefühl verliert um möglichst lange aufgehalten zu werden.
Seltsam, wie groß die Illusion ist, dass Schönes auch gut ist (Tolstoi)

8

Dienstag, 17. April 2018, 07:40

.

9

Dienstag, 17. April 2018, 07:57

Nun ja es ist eine Geschichte und nicht "die Geschichte ". Das ganze ist letztendlich ist das alles fiktiv. Ob ein realer zwölf jähriger es geschafft hätte, ist sclichtweg irrelevant.

10

Dienstag, 17. April 2018, 16:55

Nun ja es ist eine Geschichte und nicht "die Geschichte ". Das ganze ist letztendlich ist das alles fiktiv. Ob ein realer zwölf jähriger es geschafft hätte, ist sclichtweg irrelevant.


Hm.
Stimmt schon, aber dann müssten wir auch nicht über andere Themen in dieser fiktiven Geschichte diskutieren - was durchaus Spaß macht.
Das eine schließt das andere schließlich nicht aus.

11

Dienstag, 17. April 2018, 17:50

Also wenn wir deinen Gedanken mal weiterspinnen ist es ja auch äußerst unrealistisch dass ein gestandener Zauberer ein Jahr lang braucht um an allen Zaubern vorbei zu kommen und 3 Kinder einen Abend brauchen. Bis zu einem gewissen Punkt müssen wir uns einfach auf das was im Buch steht verlassen. In der Regel versuchen wir ja Fragen auf Grundlage dessen zu beantworten was in den Büchern steht. Und im Buch steht: "Sie gingen stumm dorthin wo er sie hinschickte." Also nichts mit Hilfe.