Sie sind nicht angemeldet.

1

Donnerstag, 24. November 2016, 21:35

Portschlüssel - warum nicht viel früher?

Wäre es nicht viel einfacher wenn moody irgend einen Gegenstand (z.B ein Buch) zu Beginn des Schuljahres in einen Portschlüssel verwandelt...

Er hätte harry in sein Büro bestellen können und niemand hätte gewusst was passiert ist... ihn erst das trimagische Turnier gewinnen lassen und den Pokal in einen Portschlüssel zu verwandeln ist nur Zeitverschwendung...

planternol

Magische Legende

  • »planternol« ist männlich

Beiträge: 12 164

Haus: keine Angabe

Wohnort: Ravenclaw/Hildesheim

Beruf: Mitglied im Zaubergamot

  • Nachricht senden

2

Donnerstag, 24. November 2016, 21:39

Der Plan, den Trimagischen Pokal als Portschlüssel zu benutzen, kam von Voldemort (der die Information über das geplante Turnier von Berta Jorkins erpresst hatte).

Crouch jr. alias Moody hat nicht "einfach" und "logisch" gehandelt, sondern nur auf Voldemorts Geheiß, um ihm seine Treue auszudrücken - jene Treue, die andere Todesser aus seiner Sicht in all den Jahren vermissen ließen.
Aus Bartys Sicht zählte nicht nur das Ergebnis, sondern vor allem das WIE.

3

Donnerstag, 24. November 2016, 21:45

Irrevelant von wem der plan stammt.


Man hätte harry viel schneller und unkomplizierter auf den Friedhof bekommen...
Und niemand hätte moody o. tom verdächtigt.


planternol

Magische Legende

  • »planternol« ist männlich

Beiträge: 12 164

Haus: keine Angabe

Wohnort: Ravenclaw/Hildesheim

Beruf: Mitglied im Zaubergamot

  • Nachricht senden

4

Donnerstag, 24. November 2016, 21:53

Ja, das stimmt schon. Das ist auch einer der größten inhaltlichen Schwachpunkte der Harry Potter Bücher.
Dennoch ist die Erklärung des Buches so wie ich oben geschrieben habe.

Der Blutige Baron

Quidditch-Star

  • »Der Blutige Baron« ist männlich

Beiträge: 1 304

Haus: Slytherin

Beruf: Hausgeist; Student

  • Nachricht senden

5

Donnerstag, 24. November 2016, 22:52

So einfach wäre das nicht gegangen.

1. Harry ist selten alleine und hat Freunde die sein Verschwinden bemerken.
2. Die Lehrer können sehr schnell feststellen wenn jmd. fehlt (siehe Ginny Weasley in Kammer des Schreckens)
3. Der Portus-Zauber darf nicht einfach von jedermann verwendet werden, sondern die Verwendung muss vom Ministerium autorisiert werden.

Kurzum:
Ich denke, dass Alastor Moddy/Barty Crouch Jr. den Auftrag hatte den Pokal zum Portschlüssel zu machen (aufgrund der Reaktion im Film - das Buch hab ich länger nicht gelesen - gehe ich davon aus, dass die Portierung aus dem Labyrinth vor die Zuschauer gewollt war!) und er brauchte so "nur", das Ziel zu manipulieren. Das dürfte bedeutend einfacher und unauffälliger sein, als einen illegalen Portschlüssel zu erstellen (wir wissen ja, wie effektiv die Zauber des Ministeriums zur Aufspürung von Verbotenem sind, siehe Bann von "Voldemort" und Meldung bei Verstoß gegen das "Decree for the Reasonable Restriction of Underage Sorcery")
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

"Harry looked around; there was Ginny running towards him; she had a hard, blazing look in her face as she threw her arms around him. And without thinking, without planning it, without worrying about the fact that fifty people were watching, Harry kissed her."

6

Freitag, 25. November 2016, 00:01

Nunja, niemand hat zb. Gewusst dass moody harry in sein büro eingeladen hat und ihm erklärt hat wie er am bestem am hornschwanz vorbei kommt....
Seine KlasseKameraden waren im Unterricht. der letzte mit dem harry gesprochen hatte war sein Rivale diggory.

Wäre dies nicht eine gute Gelegenheit um harry "verschwinden zu lassen."



aber angenommen der pokal sollte den gewinner tatsächlich vor die zuschauer porten (was niergendwo belegt wird), hört sich deine Erklärungen schlüssig an

Burning Fawkes

Wildhüterin

  • »Burning Fawkes« ist weiblich

Beiträge: 736

Haus: keine Angabe

Wohnort: Gryffindor

  • Nachricht senden

7

Freitag, 25. November 2016, 20:36

Ich denke, dass es auch um die Zeit ging. Während das Trimagische Turnier lief, konnte niemand wissen, was in dem Labyrith vor sich ging, oder das Harry nicht mehr auf dem Gebiet von Hogwarts war. Das hat Voldemort wesentlich mehr Zeit verschafft, als er gehabt hätte, wenn Harry in Moodys Büro verschwunden wäre und dann nicht in seiner nächsten Unterrichtsstunde aufgetaucht wäre.
Außerdem wäre der Verdacht sofort auf "Moody" gefallen, wenn er der letzte gewesen wäre, der Harry gesehen hätte. Dumbledore hätte (mit Veritaserum oder Legilimentik) wenig Schwierigkeiten gehabt, den Plan aus Crouch herauszuholen (oder sofort zu erraten) und hätte noch rechtzeitig kommen können, um Voldemorts Plan zu verhindern
Wenn alles nach Plan gelaufen wäre und Harry nur als Leiche nach Hogwarts zurückgekehrt wäre, dann hätte es vermutlich nicht einmal einen Hinweis darauf gegeben, dass Harry nicht im Labyrinth gestorben wäre. Alle wären entweder von einem echten Unfall ausgegangen oder davon, dass irgendwelche Ex-Todesser ihren Plan verwirklichen konnten, Harry durch das Trimagische Turnier umzubringen.
Vorher ist niemand darauf gekommen, dass Voldemort Harry dazu benutzen könnte, seinen Körper wieder zu bekommen. Also hätte es auch hinterher niemand bemerkt und Voldemort hätte seine zweite Schreckensherrschaft in Ruhe vorbereiten können, ohne Angst vor Dumbledore haben zu müssen.
"Das Beste, was sie tun konnte, um absolut sicherzustellen, dass auch der Letzte hier in der Schule dein Interview liest, war, es zu verbieten!"


"Viele von den größten Zauberern haben keine Unze Logik im Kopf, die säßen hier für immer in der Falle."



Majee

Waddiwasi-Profi

Beiträge: 742

Haus: Ravenclaw

Wohnort: Bayern

  • Nachricht senden

8

Freitag, 25. November 2016, 21:12

Außerdem wäre der Verdacht sofort auf "Moody" gefallen, wenn er der letzte gewesen wäre, der Harry gesehen hätte. Dumbledore hätte (mit Veritaserum oder Legilimentik) wenig Schwierigkeiten gehabt, den Plan aus Crouch herauszuholen (oder sofort zu erraten) und hätte noch rechtzeitig kommen können, um Voldemorts Plan zu verhindern

Nur, wenn jemand gesehen hätte, dass Moody ihn zuletzt sah und selbst dann ist es fraglich. Außerdem waren Dumbledore und Moody befreundet; gegen einen Freund setzt man nicht einfach mal Veritaserum oder Legilimentik nur aus einem vagen Verdacht heraus ein. Karkaroff wäre viel verdächtiger gewesen. Außerdem hätte sich Crouch nachdem er Harry verschwinden ließ relativ schnell aus dem Staub machen können. Vom Schlossportal aus hätte er disapparieren können und bis dahin hätte er locker kommen können, bevor jemand Harrys Verschwinden bemerkt und entsprechend reagiert hätte. (Mit Flohpulver wäre es vlt. sogar noch schneller gegangen) Er hätte auch mit Harry gemeinsam den Portschlüssel benutzen können.

Wenn alles nach Plan gelaufen wäre und Harry nur als Leiche nach Hogwarts zurückgekehrt wäre, dann hätte es vermutlich nicht einmal einen Hinweis darauf gegeben, dass Harry nicht im Labyrinth gestorben wäre.

Wie wahrscheinlich ist es, dass jemand genau in dem Moment stirbt, da er den Kelch berührt und nochdazu keine tödlichen Verletzungen aufweist? Dumbledore dürfte genau gewusst haben, was für Geschöpfe im Irrgarten waren; wenn überhaupt tödliche, dann wohl keine, die auf diese Weise töten konnten. Einer der Champions hätte also den Todesfluch aussprechen müssen; dies wiederum hätte sich wohl leicht mit Hilfe des Zauber-Umkehr-Spruchs überprüfen lassen können.